| 00.00 Uhr

Düsseldorfer EG
Paul Specht Geschäftsführer der DEG

DEG verliert bei Rekordmeister Bern
DEG verliert bei Rekordmeister Bern FOTO: Thomas Schulze
Düsseldorf. Paul Specht feiert sein Comeback und wird wieder Geschäftsführer der DEG. Darauf haben sich die beiden Hauptgesellschafter Peter Hoberg und Mikhail Ponomarev verständigt.

Der 36 Jahre alte Paul Specht hatte die Position schon einmal inne. Nachdem Elmar Schmellenkamp als Geschäftsführer im Dezember 2013 verabschiedet worden war, wurden Specht (Finanzen) und Jörn Klocke (Marketing) zu Geschäftsführern ernannt. Als der von Ponomarev protegierte Jochen A. Rotthaus das Amt des Geschäftsführers am 1. Mai 2014 übernahm, wurde Klocke geschasst. Specht durfte bleiben, weil er mit den Zahlen umzugehen versteht - allerdings kehrte der diplomierte Betriebswirt mit Masterabschluss im Sportmanagement, der im Januar 2012 zur DEG kam, wieder ins zweite Glied zurück.

Nach Rotthaus' Wechsel zum Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen nach exakt einem Jahr bei der DEG hatte Paul Specht das Amt als Geschäftsführer zunächst kommissarisch übernommen. Jetzt folgt seitens der Gesellschafter Spechts erneute Beförderung.

Es ist eine kleine Lösung, kein großer Wurf. Specht mag ein guter Controller sein, doch ist er sicherlich kein Manager, schon gar kein Visionär. Was der DEG weiterhin fehlt, ist ein Mann, der Sponsoren sucht, findet und bindet, der Kontakte zur Wirtschaft hat und nutzt, der in Düsseldorf gut vernetzt ist.

(ths)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Düsseldorfer EG: Paul Specht Geschäftsführer der DEG


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.