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Düsseldorfer EG
Polizeipräsenz für das Derby gegen Krefeld erhöht

Düsseldorf. Das Eishockey-Derby zwischen der DEG und Krefeld Pinguine (Sonntag, 16.30 Uhr) übt nicht nur einen besonderen Reiz aus, es birgt auch jede Menge Zündstoff. Für das Duell wurden erstmals die Sicherheitsvorkehrungen verschärft und das Polizei-Aufgebot vergrößert.

Der Grund: Nach dem letzten Treffen in Krefeld hatten zwei Dutzend Chaoten der Gastgeber den Regionalexpress der Linie 10 in Meerbusch-Osterath gestoppt und gestürmt. Bei wüsten Schlägereien wurde ein DEG-Fan erheblich verletzt. Um ähnlichen Auseinandersetzungen vorzubeugen, werden morgen mehr Polizeikräfte als üblich im ISS-Dome sein. Auch wird es separate Eingänge geben.

In den beiden Fan-Lagern ist das seit Tagen ein Thema. Nachdem zunächst Aktionen geplant waren, wirkten die Anhänger beider Klubs zuletzt beruhigend auf ihre Mitglieder ein unter dem Motto: Kein Platz für Chaoten im Eishockey. Dass sie aber das Lied "Wir sind alles Eishockey-Fans" gemeinsam anstimmen, ist eher unwahrscheinlich.

(ths)
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