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DEL
Ingolstadt setzt Aufholjagd fort - Tor-Spektakel in Nürnberg

Fotos: Zweites Finalspiel zwischen Mannheim und Ingolstadt
Fotos: Zweites Finalspiel zwischen Mannheim und Ingolstadt FOTO: dpa, awe hak
Der schwach in die Saison gestartete Ex-Meister ERC Ingolstadt setzte seine Aufholjagd in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) fort und stellte mit dem 6:2 (2:2, 3:0, 1:0) gegen Straubing den Kontakt zu den Play-off-Rängen wieder her. 

Meister Adler Mannheim dagegen findet einfach keinen Weg aus der Krise. Die Mannschaft von Trainer Greg Ireland verlor beim 0:3 (0:1, 0:1, 0:1) bei der Düsseldorfer EG das achte Spiel nacheinander und rutschte in der Tabelle weiter ab.

Mannheim nur noch Fünfter

Die Adler, Ende November noch souveräner Spitzenreiter, sind mit 49 Punkten nur noch Fünfter.

Die DEG (52 Punkte) ist durch den Erfolg gegen Mannheim erster Verfolger von Tabellenführer Eisbären Berlin (56). Die Berliner siegten am Dienstag 5:3 (1:1, 2:1, 2:1) bei den Hamburg Freezers.

Einen Rückschlag mussten die Iserlohn Roosters (50) hinnehmen. Die Sauerländer verloren deutlich mit 3:9 (0:1, 2:5, 1:3) bei den Nürnberg Ice Tigers (49) und rutschten vom zweiten auf den dritten Rang ab. Nürnberg folgt dicht dahinter auf Platz vier. Die Siegesserie der Wolfsburg Grizzlys (48) riss ausgerechnet beim Schlusslicht Krefeld Pinguine. Nach neun Erfolgen nacheinander verloren die Niedersachsen überraschend mit 2:5 (1:1, 1:2, 0:2) und liegen in der Tabelle hinter Mannheim auf dem sechsten Platz.

Köln schlägt Augsburg

Die Kölner Haie (44) zeigten sich von der jüngsten 2:5-Heimpleite gegen die Straubing Tigers gut erholt. Sie siegten im Verfolgerduell gegen die Augsburger Panther 4:2 (0:0, 3:2, 1:0) und verbesserten sich auf Rang acht. Gegen Straubing hatte Köln den Start komplett verschlafen und schon nach zehn Minuten 0:5 in Rückstand gelegen.

Red Bull München verlor überraschend gegen den Vorletzten Schwenningen Wild Wings 2:4 (1:2, 0:1, 1:1) und ist nur noch Siebter.

Mannheims Trainer Ireland hatte das Spiel in Düsseldorf als "Chance, zurück aufs Pferd zu steigen und den Abwärtstrend zu korrigieren", bezeichnet. Sein Team spielte auch durchaus engagiert und hatte mehr vom Spiel - vor dem Tor gelang aber nichts. Düsseldorf hielt dagegen und schockte die Adler durch Eduard Lewandowski (15.), Norman Milley (34.) und Rob Collins (60.).

(sid)
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