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Eishockey
Auf- und Abstiegsregelung in der DEL vorerst vom Tisch

Die Einführung von Auf- und Abstieg zwischen den beiden Eishockey-Profiligen DEL und DEL2 ab der Saison 2018/2019 ist vorerst vom Tisch. Die DEL2 verzichtet auf eine Klage vor einem Schiedsgericht zur Klärung, ob die bei der DEL eingereichten Unterlagen zur geplanten Einführung ausreichend waren. Zu diesem Entschluss kam die DEL2-Gesellschafterversammlung. Hauptgrund dafür, dass die zweite Liga nun Abstand von einer Weiterverfolgung der Klage genommen hat, sei das Nachrücken der Fischtown Pinguins Bremerhaven in die DEL für die insolventen Hamburg Freezers, die sich somit nicht mehr für eine DEL-Lizenz bewerben. Eine Vereinbarung zwischen DEL und DEL2 hatte vorgesehen, dass sechs DEL2-Clubs bis zum 31. März dieses Jahres ihre Erstliga-Tauglichkeit auf Basis bestimmter Kriterien nachweisen sollten. Die DEL2 hatte zuletzt wie vereinbart sechs Vereine benannt, die nach Ansicht der Rechtsanwaltskanzlei "Bird+Bird LLP" die Voraussetzungen allerdings nicht vertragsgemäß erfüllten.Die Vereinbarung sah vor, dass Aufstiegsaspiranten vor der Saison eine Sicherheit von 800.000 Euro hinterlegen müssen. Der Tabellenletzte der Hauptrunde soll direkt absteigen, der Zweitligameister aufsteigen. Der letzte sportliche Aufsteiger in die DEL waren 2006 die Straubing Tigers, letzter Absteiger die Kassel Huskies. In den vergangenen Jahren hatte die DEL sich abgeschottet, weil sie in der zweiten Liga die wirtschaftlichen Voraussetzungen sowohl für einen Absteiger als auch für potenzielle Aufsteiger nicht erfüllt sah.
(sid)
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