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Verfolger Iserlohn patzt
DEL-Spitzenreiter Eisbären wieder in der Spur

Porträt: Uwe Krupp: erster deutscher Stanley-Cup-Sieger
Porträt: Uwe Krupp: erster deutscher Stanley-Cup-Sieger FOTO: dpa, bt jai hak
Spitzenreiter Eisbären Berlin ist in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Dagegen kassierten die Verfolger Düsseldorfer EG und Iserlohn Roosters Dämpfer, Red Bull München zog in der Tabelle vorbei.

Die Eisbären gewannen nach dem überraschenden 2:5 in Ingolstadt gegen die Straubing Tigers mit Mühe 2:1 (1:0, 1:0, 0:1) und bauten mit 77 Punkten ihren Vorsprung an der Spitze aus. München hat nach dem 6:1 (1:0, 4:0, 1:1)-Kantersieg gegen Schlusslicht Krefeld Pinguine 75 Punkte auf dem Konto.

Der bisherige Zweite Düsseldorfer EG (73) unterlag bei den Hamburg Freezers 2:4 (0:1, 1:1, 1:2). Iserlohn (73) verlor nach einem völlig verkorksten Schlussdrittel gegen den Tabellenvorletzten Schwenninger Wild Wings 1:4 (0:0, 1:0, 0:4) und ist nun Vierter.

Die Kölner Haie siegten nach einer Aufholjagd nach Penaltyschießen bei den Augsburger Panthern 5:4 (0:0, 1:3, 3:1, 0:0, 1:0) und verbuchten unter dem neuen Trainer Cory Clousten den dritten Sieg in Folge. Den Platz im oberen Tabellendrittel festigten die Nürnberg Ice Tigers durch ein 6:3 (1:1, 2:1, 3:1) gegen Meister Adler Mannheim. Vizemeister ERC Ingolstadt verlor gegen die Grizzlys Wolfsburg 2:3 (0:0, 1:1, 1:1, 0:1) nach Verlängerung.

In Iserlohn lief zunächst alles nach Plan für die Gastgeber, doch dem 1:0 durch Boris Blank (29.) folgte im Schlussdrittel das böse Erwachen: Daniel Schmölz (45.), Simon Danner (54.), Will Acton (56.) und Damien Fleury (59.) bescherten Schwenningen einen überraschenden Erfolg.

Die Haie lagen bereits mit 1:4 zurück, ehe Shawn Lalonde (45.), Alexander Weiß (50.) und Philip Gogulla (59.) den KEC noch in die Overtime retteten. Patrick Hager verwandelte den entscheidenden Penalty für die Kölner.

In Berlin brachten Constantin Braun (9.) und Darin Olver (38.) die Eisbären in Führung. Der Anschlusstreffer durch Mike Hedden (57.) kam für Straubing zu spät.

(sid)
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