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DEL
Entscheidung über Auf- und Abstieg weiter offen

Köln. Die geplante Verzahnung der Eishockey-Ligen DEL und DEL2 droht zu platzen. Nach einem Treffen beider Ligen ist die Einführung von Auf- und Abstieg zur Saison 2017/18 somit weiter in der Schwebe. Beide Seiten wollen eine gerichtliche Klärung prüfen. Die DEL2 hatte zuletzt wie vereinbart sechs Vereine benannt, die einen gemeinsam definierten Kriterien-Katalog zu erfüllen hatten. Nach Ansicht der Rechtsanwaltskanzlei "Bird+Bird LLP" erfüllen die Klubs die Voraussetzungen allerdings nicht vertragsgemäß. "Das sieht die DEL2 anders", sagte DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch. Wahrscheinlich wird nun ein Schiedsgericht angerufen. Der letzte sportliche Aufsteiger in die DEL waren 2006 die Straubing Tigers, letzter Absteiger die Kassel Huskies. In den vergangenen Jahren hatte die DEL sich abgeschottet, weil sie in der zweiten Liga die wirtschaftlichen Voraussetzungen sowohl für einen Absteiger als auch für potenzielle Aufsteiger nicht erfüllt sah. Die bisherige Vereinbarung sah vor, dass Aufstiegsaspiranten vor der Saison eine Sicherheit von 800.000 Euro hinterlegen müssen. Der Tabellenletzte der Hauptrunde soll direkt absteigen, der Zweitligameister aufsteigen.
(sid)
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