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Fragen und Antworten zur DEL

Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) startet am Freitag in ihre 23. Saison. Wir beantworten Ihnen die wichtigsten Fragen.

Fragen und Antworten zur DEL

Was steht an? 

Die 14 Klubs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gehen am Freitag in die 23. Saison. Sie kämpfen um die 97. deutsche Meisterschaft.

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Wie wird gespielt? 

In einer Doppelrunde mit insgesamt 52 Spieltagen werden die Play-off-Teilnehmer ermittelt. Dabei wird erstmals in der maximal fünfminütigen Verlängerung wie in der NHL mit Drei gegen Drei gespielt. Die ersten Sechs stehen im Viertelfinale. Die Teams auf den Plätzen sieben bis zehn ermitteln im Modus "best of three" die letzten beiden Viertelfinalisten. Danach geht es im Modus "best of seven" bis zum Titelgewinn - vier Siege sind notwendig, um eine Runde weiterzukommen und am Ende Meister zu werden.

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Wer sind die Favoriten? 

Red Bull München hat nicht nur sein Meisterteam zusammengehalten, sondern seinen exquisiten Kader noch einmal verstärkt - unter anderem mit den Nationalspielern Brooks Macek (Iserlohn) und Jerome Flaake (Hamburg). Nach der verkorksten letzten Saison steht der wichtigste Neuzugang der Adler Mannheim an der Bande: Erfolgstrainer Sean Simpson kehrte aus der Schweiz in die DEL zurück. Die Kölner Haie setzen unter Trainer Cory Clouston und Sportdirektor Mark Mahon wieder auf die nordamerikanische Karte: Vier der Neuen haben NHL-Erfahrung.

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Wer ist neu? 

Nach dem überraschenden Ausstieg der Hamburg Freezers rückten die Fischtown Pinguins Bremerhaven aus der DEL2 nach. Sie sind der 32. Klub in der DEL. 18 neue Spieler verpflichtete der Neuling, dennoch wird er sich im Keller der Liga wiederfinden. Seit 2000 gelang nur einem von zwölf Auf- oder Quereinsteigern der Sprung in die Play-offs: dem EHC München 2011.

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Wann wird draußen gespielt? 

Am 7. Januar 2017 verwandelt sich das Fußballstadion des Bundesligisten 1899 Hoffenheim in eine Eishockeyarena. Die Baden-Württemberg-Rivalen Adler Mannheim und Schwenninger Wild Wings treffen in Sinsheim unter freiem Himmel aufeinander. Es ist das dritte Winter Game - nach 2013 in Nürnberg und 2015 in Düsseldorf.

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Was kostet es? 

In der vergangenen Saison steigerten die 14 Klubs ihren Gesamtumsatz auf den Rekordwert von rund 110 Millionen Euro. In der neuen Spielzeit dürfte es erstmals seit langem wieder einen Rückschritt gegen. Grund ist der Ausstieg der Hamburger, die mehr als doppelt so viel Geld bewegten wie Neuling Bremerhaven, der mit knapp vier Millionen Euro den kleinsten Etat hat. Krösus ist weiter Meister München mit geschätzten 12,5 Millionen. Die billigsten Tickets gibt es in Wolfsburg (vier Euro Stehplatz Kinder), die teuersten in Nürnberg (54 Euro Haupttribüne).

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Wer überträgt die Spiele? 

Erstmals wird jedes DEL-Spiel live übertragen. Die Deutsche Telekom zahlt dafür pro Saison rund 3,5 Millionen Euro. Die Spiele sind in HD als Livestream über TV, PC, Tablet oder Smartphone zu sehen - für Telekom-Kunden kostenlos, für alle anderen gegen monatliche Gebühren. Sport1 zeigt mindestens 40 Spiele im Free-TV und löst damit ServusTV ab, den Fernsehpartner der vergangenen vier Jahre.