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Eishockey
Müller schaltet sich in Überlebenskampf der Freezers ein

Thomas Müller schaltet sich in Überlebenskampf der Hamburg Freezers ein
Nationalspieler Thomas Müller drückt den Hamburg Freezers die Daumen. FOTO: dpa, kno
Hamburg. Der Kampf um die Existenz der Hamburg Freezers in der Deutschen Eishockey Liga ist bis zum deutschen Meister und Pokalsieger FC Bayern München vorgedrungen.

Nationalspieler und Weltmeister Thomas Müller twitterte am Montag: "Respekt vor @Christoph @schuby13, wie er als Hamburg Freezers-Kapitän um seinen Club kämpft. Ich drücke die Daumen!".

Schubert ist Initiator der Spendenaktion im Internet für die Freezers. Club-Besitzer Anschutz Entertainment Group (AEG) aus den USA hatte am vergangenen Mittwoch verkündet, keine Lizenz für die kommende Saison zu beantragen. Aus wirtschaftlichen Gründen will sich das Unternehmen in der DEL nur auf die Eisbären Berlin konzentrieren, die AEG ebenfalls finanziert.

Über die Crowdfunding-Plattform fairplaid.com im Internet sind bislang mehr als 200.000 Euro an Spenden für die Freezers eingegangen. Zudem sollen Unternehmen zur Unterstützung des Eishockey-Erstligisten gewonnen werden.

Das jährliche Defizit der Hamburger soll zwei bis 2,5 Millionen Euro betragen. Diese Summe wollen die Club-Sympathisanten aufbringen, um AEG umzustimmen, eine weitere Saison zu finanzieren. In dieser Zeit sollen neue Geldgeber gefunden werden. "Wir nehmen das ernst, was in Hamburg passiert, und reden mit jedem, der ernsthaft als Partner der Freezers infrage kommt", sagte AEG-Sprecher Moritz Hillebrand.

Die Frist für den Lizenzierungsantrag endet an diesem Dienstag um 24.00 Uhr. Bis dahin läuft die Spendenaktion weiter.

(dpa)
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