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Schlaganfall bei Busfahrer
Wolfsburger Eishockey-Team entgeht Unfall nur knapp

Schlaganfall bei Busfahrer: Wolfsburger Eishockey-Team entgeht Unfall nur knapp
Schrecksekunde für die Grizzlys Wolfsburg. FOTO: Grizzlys Wolfsburg
Wolfsburg. Das Eishockey-Team der Grizzlys Wolfsburg ist am Donnerstag nur knapp einer Katastrophe entkommen. Auf dem Weg zum Auswärtsspiel bei Red Bull München in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) erlitt Fahrer Friedhelm Hruby während der Fahrt einen leichten Schlaganfall.

Daraufhin geriet der Teambus kurzzeitig außer Kontrolle. Die zweite Fahrerin, Marzena Szojda, verhinderte durch ihr blitzschnelles Eingreifen Schlimmeres.

"Sie war unser Schutzengel", sagte Manager Charly Fliegauf dem SID: "Wenn man sich ausmalt, was alles hätte passieren können, das sind Horrorszenarien." Auch die Spieler hätten "einen großen Schreck bekommen", sagte Fliegauf, "mehr ist aber Gott sei dank nicht passiert. Die Spieler sind wohlauf."

Der Vorfall ereignete sich auf der A3 kurz vor Aschaffenburg. Der Bus driftete plötzlich nach rechts ab und touchierte die Leitplanken, ehe die zweite Fahrerin ins Lenkrad griff und das tonnenschwere Gefährt zum Stoppen brachte. Der Busfahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht, ihm soll es den Umständen entsprechend gut gehen. Das Team setzte nach der Aufnahme des Unfallhergangs durch die Polizei seinen Weg nach München fort. Das Spiel findet am Freitag um 19.30 Uhr statt.

(sid)
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