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Eishockey
Bundestrainer Sturm trotz Testspiel-Pleite zufrieden

Porträt: Marco Sturm: Vom NHL-Star zum Bundestrainer
Porträt: Marco Sturm: Vom NHL-Star zum Bundestrainer FOTO: dpa, dna nic
Usti nad Labem . Vier Wochen vor dem WM-Start hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft im zweiten Test die zweite Niederlage kassiert. Zwei Tage nach der 2:7-Pleite zeigte sich das Team von Bundestrainer Marco Sturm beim 1:2 (0:0, 1:1, 0:1) erneut in Usti nad Labem gegen Tschechien allerdings deutlich verbessert.

Für die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), die noch ohne die Nationalspieler der DEL-Halbfinalisten und die NHL-Profis Tobias Rieder und Leon Draisaitl antrat, traf der Düsseldorfer Marcel Brandt (21.). Die Tore für den zwölfmaligen Weltmeister erzielten Martin Zatovic (31.) und Tomas Kundratek (44.).

"Diesmal bin ich sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft", sagte Sturm: "Sie hat sich enorm gesteigert." Kapitän Marcel Goc meinte: "Wir waren schneller im Kopf und haben dem Gegner weniger Raum gelassen."

Im ersten Drittel hielt Torhüter Timo Pielmeier die deutsche Mannschaft im Spiel. Der Ingolstädter wehrte 14 Schüsse ab, seine Vorderleute kamen dagegen lediglich zweimal zum Abschluss. Nur 55 Sekunden nach Wiederbeginn brachte Brandt die DEB-Auswahl mit seinem ersten Tor im zweiten Länderspiel überraschend in Führung. Erst im im Schlussabschnitt geriet Sturms Team in Rückstand, als die Tschechen ihr sechstes Powerplay nutzten.

Der Hamburger David Wolf war mit einem Kapselriss und einem Bänderteilriss im Daumen bereits vorzeitig abgereist. Die WM in Russland beginnt für die deutsche Mannschaft am 7. Mai in St. Petersburg gegen Frankreich.

In der zweiten Phase der WM-Vorbereitung trifft die DEB-Auswahl am 16. und 17. April in Rosenheim und Landshut auf Schweden. Bei den Länderspielen am 22. und 23. April in Riga gegen Lettland sollen auch Rieder und Draisaitl an Bord sein.

Die DEL-Finalisten könnten zu den Spielen am 29. und 30. April in Oberhausen gegen Weißrussland zum Team stoßen. Die Generalprobe steigt am 3. Mai in Basel gegen die Schweiz.

(old/sid)
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