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Krefeld
Champions-League: Pinguine verlieren festen Startplatz

Krefeld. Ab der Saison 2017/2018 wird das Teilnehmerfeld der CHL von derzeit 48 auf 32 Eishockey-Teams reduziert. Von Oliver Schaulandt

Nur zwei Jahre nach Einführung der Champions League im Eishockey (CHL) ist eine umfassende Reform des Wettbewerbs beschlossen worden. Von der übernächsten Saison an wird das Teilnehmerfeld von derzeit 48 auf 32 Clubs reduziert. Zudem soll künftig nur noch das sportliche Abschneiden zu einer Qualifikation führen. Das teilte die CHL nach einer Generalversammlung mit. Dadurch verlieren die 26 Gründungsmitglieder, zu denen auch die Krefeld Pinguine gehören, ihren fixen Startplatz. Offen ist noch, was mit den Gründungsmitgliedern geschieht, die 80.000 Euro gezahlt haben, um für vier Jahre die Lizenz sicher zu haben. Die Spielzeit 2017/2018, ab der die neue Regelung bereits gelten soll, liegt noch innerhalb dieer vier Jahre.

Die neue Regelung sieht vor, dass von der Saison 2017/2018 an die sechs Gründungsligen aus Schweden, Finnland, Tschechien, der Schweiz, Deutschland und Österreich 24 der 32 Teilnehmer stellen, die restlichen acht Startplätze gehen an Vereine anderer europäischer Ligen. Mehr als fünf Clubs sollen dann nicht mehr aus einem Land kommen.

In der nächsten Saison, die am 18. August beginnt, ist Deutschland mit sechs Vertretern dabei. Darunter sind die vier Gründungsmitglieder ERC Ingolstadt, Krefeld Pinguine, Adler Mannheim und Eisbären Berlin. Mannheim und Ingolstadt waren in der abgelaufenen Saison der Deutschen Eishockey Liga in den Vor-Play-offs gescheitert, Berlin im Play-off-Viertelfinale. Krefeld hatte sich als Tabellen-Vorletzter der Hauptrunde gar nicht erst für die Play-offs qualifiziert.

In dieser Spielzeit treffen die Pinguine auf Kärpät Oulu, gegen das die Krefelder bereits im vergangenen Jahr gespielt hatten. Im Vorjahr zählten die Finnen als Meister ihres Landes zu den Favoriten auf den CHL-Titel, was sich auch mit ihrer Finalteilnahme bestätigte. Dort mussten sie sich Frölunda Göteborg aus Schweden geschlagen geben. Der zweite Gegner der Pinguine in der Gruppe E heißt HC Vítkovice Steel aus Tschechien. Vitkovice ist ein Stadtteil von Ostrava (deutsch Ostrau), das im Osten des Landes zwischen den Grenzen zu Polen und der Slowakei liegt. Am 18. August beginnt für die Pinguine mit einem Heimspiel gegen Kärpät Oulu die Gruppenphase. Zwei Tage später ist Ostrava im König-Palast zu Gast.

Quelle: RP
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