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Defensivspezialist Tim Hambly verstärkt das Pinguine-Team

Lokalsport: Defensivspezialist Tim Hambly verstärkt das Pinguine-Team
Tim Hambly spielte zuletzt in Wolfsburg. FOTO: dpa
Eishockey. Der 33 Jahre alte US-Amerikaner wurde mit dem ERC Ingolstadt 2013/14 Deutscher Meister und spielte zuletzt für die Grizzlys Wolfsburg Von H.-G. Schoofs

Dass Tim Hambly ausgerechnet an seinem 33. Geburtstag von den Krefeld Pinguinen als Neuzugang präsentiert wurde, ist sicher ein Zufall. Der US-Amerikaner, der vom Ligakonkurrenten Grizzlys Wolfsburg an den Niederrhein wechselt, ist trotz seines Alters nach Stürmer Marcel Müller eine weitere echte Verstärkung für die Schwarz-Gelben und unterzeichnete einen Einjahresvertrag. Der Linksschütze bringt jede Menge DEL-Erfahrung mit. Seit 2009 erzielte er in 385 Partien 34 Tore und verbuchte 111 Assists. Hambly genießt in der Liga als Defensivspezialist einen sehr guten Ruf. Im Spiel eins-gegen-eins ist er nur ganz schwer zu überwinden. Er gilt als Profi, auf den man sich verlassen kann, der sich sehr gewissenhaft vorbereitet, topfit ist und eine hervorragende Einstellung hat. Aus diesen Gründen war er in Ingolstadt und Wolfsburg gleichermaßen bei seinen Teamkollegen und den Fans sehr beliebt und identifizierte sich mit seiner Aufgabe zu hundert Prozent. Vor seiner Zeit in Deutschland war der Verteidiger bereits in der American Hockey League (AHL) für die Klubs Omaha Ak-Sar-Ben Knights, Quad City Flames und Rockford IceHogs erfolgreich. In 274 Spielen kam er auf 95 Scorerpunkte (13/ 82 ) Hambly war in den vergangenen beiden Spielzeiten jeweils Assistenz-Kapitän seiner Mannschaft und damit einer der Führungsspieler auf sowie abseits der Eisfläche. Hambly kann nach dem Abschied von Scott Valentine auch für die notwendige Physis auf dem Eis sorgen. Er war es, der in der Vorsaison beim ersten Auswärtsspiel der Pinguine mit Valentine die Fäuste fliegen ließ.

"Der Kader nimmt immer konkretere Formen an. Ich bin schon jetzt gespannt, die Jungs Anfang August endlich auf dem Eis zu sehen", sagte Rüdiger Noack. Für Trainer Franz Fritzmeier ist Hambly genau der Typ Abwehrspieler, den er suchte: "Tim Hambly ist ein absoluter Leader und spielt seit sieben Jahren in Deutschland. Aus dieser Zeit kann er den Meistertitel mit Ingolstadt und die Vizemeisterschaft mit Wolfsburg vorweisen. Tim war einer unserer Wunschspieler, seine Zusage ist für uns ein weiteres positives Signal."

Quelle: RP
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