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Krefeld Pinguine
Der Kampf um Platz zehn geht an der Donau weiter

Krefeld Pinguine: Der Kampf um Platz zehn geht an der Donau weiter
Beim ersten Saisonspiel in Ingolstadt musste sich Torwart Patrick Galbraith bei der 2:4-Niederlage drei Mal geschlagen geben. Beim vierten Panther-Treffer hatte er das Eis schon verlassen. Auch heute steht der Däne im Krefelder Tor. FOTO: ISpfd
Krefeld. Auch wenn die Pinguine am Dienstagabend tatenlos zusehen mussten, wie sie wieder auf den letzten Tabellenplatz verdrängt wurden, sorgten die Ergebnisse für zusätzliche Zuversicht, dass in den verbleibenden 18 Spielen der Sprung auf Platz zehn noch gelingen kann.  Von H.-G. Schoofs

Das Quintett, das um das rettende Ufer kämpft, ist enger zusammengerückt. Besonders die Niederlage der DEG macht das Rennen noch spannender. Die Krefelder greifen heute mit dem Auswärtsspiel in Ingolstadt wieder ins DEL-Geschehen ein. Dort hingen die Trauben zuletzt bekanntlich sehr hoch. Sechs Niederlagen in Folge stehen an der Donau zu Buche. Auch heute treten die Schwarz-Gelben als Außenseiter an. Die Panther machten am Dienstag den Tigers aus Nürnberg das Leben bei ihrer 3:4-Niederlage sehr schwer und waren in der Vergangenheit auf eigenem Eis nur schwer zu schlagen. Beim ersten Heimspiel des Jahres am Sonntag gegen Straubing (erstes Bully 19 Uhr) müssen die Pinguine einen Pflichtsieg einfahren. Denn die Punkte gegen die direkten Mitkonkurrenten sind besonders wichtig.

Nach einem Mittagessen im Nordbahnhof machten sich die Pinguine gestern auf den Weg nach Bayern. Trotz des Winterwetters traf das Team wie geplant gegen 20 Uhr an der Saturn-Arena ein und bezogen ihre Kabine. Anschießend ging es gegenüber ins Enso-Hotel. Rund um das Stadion war der städtische Räumdienst damit beschäftigt, die Zufahrts- und Gehwege von einer fünf Zentimeter dicken Schneedecke zu befreien.

Bis auf die beiden Verteidiger Nick St. Pierre, der vier Spiele pausieren muss, und Thomas Supis waren am frühen Mittag alle Spieler in den Mannschaftsbus. Mit Christian Kretschmann waren 13 Stürmer an Bord. Rick Adduono will den Center aber als Verteidiger aufbieten, der diese Rolle unter der Regie des Trainers schon einige Male erfolgreich einnahm. Seine Sturmformationen will der Kanadier nicht ändern: "Alle Reihen haben zuletzt einen guten Job gemacht. Besonders die vierte Reihe hat mich sehr positiv überrascht. Leider hat sie sich nicht mit einem Tor belohnen können." Adduono ist zwei Wochen nach seiner Rückkehr überrascht, wie schnell die Mannschaft die strukturellen Veränderungen im System umsetzen konnte. Besonders die Umstellung in der Defensive von Mann- auf Zonendeckung habe sich positiv ausgezahlt, was die Reduzierung der Gegentore zeigte. Auch sonst ist der Coach mit den Umstellungen zufrieden: "Wenn wir weiter so einfach und hart spielen sowie schneller laufen und die Scheibe schneller laufen lassen, werden wir auch Erfolg haben." Um die Fitness seiner Schützlinge macht er sich keine Sorgen: "Ich hatte in den bisherigen Spielen immer das Gefühl, dass die Mannschaft bis zum Schluss Gas geben kann."

Viel Zeit investiert der Coach auch damit, die mentale Stärke seiner Schützlinge zu stabilisieren: "Die Einstellung stimmt, aber man darf nicht nervös werden, wenn es mal nicht so läuft. Sie dürfen auch nicht ständig auf die Tabellen schauen oder sich damit beschäftigen, dass nur eine von fünf Mannschaften Platz zehn erreichen kann." Wichtig sei auch, dass die Pinguine zu Hause endlich wieder eine Macht sind: "Als ich 2009 kam, haben wir dafür gesorgt, dass unsere Gegner mit Angst nach Krefeld gekommen sind. Das muss uns wieder gelingen. Kein Gegner soll auch auswärts denken, dass es einfach ist, uns zu bezwingen."

Quelle: RP
 
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