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Krefeld Pinguine
Die Pinguine sind wieder auf dem Eis

Krefeld Pinguine: Die Pinguine sind wieder auf dem Eis
Für das Trainingsspiel "Schwarz gegen Gelb" hatte Teammanager Robin Kohl mit Uwe von de Fenn und Carsten Hofer zwei ehemalige DEL-Schiedsrichter für die Spielleitung organisiert. FOTO: Thomas Lammertz
Krefeld. Die Pinguine haben gestern ihre ersten beiden Einheiten auf dem Eis des Königpalastes absolviert. Dabei haben vor allem die Neuzugänge bleibende Eindrücke bei den gut 450 Fans und dem Trainer hinterlassen. Von Josef Hermanns

Als Cheftrainer Rick Adduono und sein neuer Co-Trainer Marian Bazany, der von den Eisbären Berlin im Sommer nach Krefeld gewechselt war, gestern um kurz nach 17 Uhr die Pinguine auf das Eis des König Palastes schickten, waren die Zuschauerränge auf der Sparkassentribüne mit 450 Zuschauern gut gefüllt. Bereits gut 15 Minuten vor dem offiziellen Einlass standen etwa 200 Fans, die meisten in Trikots ihrer Lieblinge, vor der Halle und diskutierten vor allem über die zehn Neuzugänge der Schwarzgelben. Es war herauszuhören, dass die Anhänger große Hoffnungen in die "Neuen" setzen, vor allem diese Spieler sollen helfen, nach zweijähriger Abstinenz zumindest die Pre-Play-offs zu erreichen.

Und gerade diese Spieler waren es auch, die die ersten Akzente in dem eigens für die Fans anberaumten Trainingsspiel Schwarz gegen Gelb über dreimal 15 Minuten setzten. Die ersten drei Treffer gingen alle auf das Konto der Neuverpflichtungen. Es trafen die beiden norwegischen Nationalspieler Mathias Trettenes und Tommy Kristiansen, den dritten Treffer steuerte der aus der Schweiz vom Zweitligisten EHC Olten gewechselte Justin Feser bei. Der vierte Treffer für das Team Gelb, das mit 4:1 gewann, erzielte Mike Mieszkowski. Den Ehrentreffer für die Mannschaft in den schwarzen Leibchen erzielte Marcel Müller, der übrigens zum Trainingsauftakt als letzter die Eisfläche betrat. Als sich um 17 Uhr die Bandentür öffnete, stürmten Dragan Umicevic und Kevin Orendorz als erste auf das glatte Parkett.

Zum ersten Mal stand am 1. August im Königpalast Eis zur Verfügung, ansonsten mussten die Pinguine in der Saisonvorbereitung immer mit Sack und Pack von ihrer Kabine über die Westparkstraße in die Rheinlandhalle um auf gewohnten Untergrund üben zu können. Für das Trainingsspiel hatte Teammanager Robin Kohl übrigens mit Uwe von de Fenn und Carsten Hofer zwei ehemalige DEL-Schiedsrichter für die Spielleitung organisiert. Somit konnte sich das Trainergespann auf die Tribüne zurückziehen und von dort das Geschehen auf dem Eis verfolgen. Nach dem Trainingsspiel ordnete Coach Rick Adduono noch ein Penaltyschießen an, zu dem jeder Spieler antrat. Während Patrick Klein sich gegen Mathias Trettenes, Mikko Vainonen, Adrian Grygiel, Martin Ness und Diego Hofland geschlagen geben musste, ließ sich der 1,95 Meter große neue Keeper nur von Darren Mieszkowski aus dem DNL-Team des KEV 81 überwinden. Überhaupt machte Andrew Engelage nicht nur durch seine Körpergröße auf sich aufmerksam, sondern auch durch einige starke Paraden. Nicht zu übersehen auf dem Eis überigens auch der neu verpflichtete französische Nationalverteidiger Antonin Manavian. Neben seiner Spielübersicht fiel er auch durch seinen markanten Bart auf, der ihm in Frankreich den Spitznamen der Bär einbrachte.

Nach der zweiten Eiseinheit am gestrigen Tag - die Pinguine hatten bereits am Vormittag 75 Minuten auf dem Eis trainiert - zeigte sich Trainer Rick Adduono zufrieden mit dem, was er von seinen Schützlingen gesehen hatte: "Für den Anfang auf dem Eis war das ganz ordentlich. Wir haben natürlich noch viel Arbeit vor uns und müssen sehen, dass wir gerade wegen der vielen neuen Spieler schnell als Mannschaft zusammenwachsen. Gerade die neuen Spieler haben mich angenehm überrascht, vor allem Trettenes hat mir mit seiner individuellen Stärke gut gefallen. Wir werden in den nächsten Tagen neben den Trainingseinheiten auf dem Eis und im Kraftraum auch einige Videomeetings haben. Heute geht es einmal aufs Eis, für Donnerstag und Freitag habe ich jeweils zwei Eiseinheiten angesetzt. Der Samstag und der Sonntag ist frei, das dient aber auch zur Regeneration. In der nächsten Woche werden wir dann auch schon in den Formationen trainieren, wie ich es mir vorgestellt habe", sagte der Übungsleiter nach dem Training unserer Zeitung.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Kufencracks bereits ihre Schlittschuhe gegen Laufschuhe getauscht. Der neue Co-Trainer Marian Bazany bat noch zu einer Laufeinheit, die die Spieler vom König-palast Richtung Hülser Straße und dann über den Girmesgath wieder zurück zur Halle führte.

Quelle: RP
 
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