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Krefeld Pinguine
Ein "Weekend-Triple" für die KEV-Fans

Krefeld Pinguine: Ein "Weekend-Triple" für die KEV-Fans
Im ersten Saisonduell gegen Ingolstadt erzielte Lukas Koziol, hier rechts beim Bully gegen Thomas Pielmeier, den Treffer zum 2:2-Ausgleich für die Pinguine. Heute läuft der junge Krefelder Stürmer wieder in der zweiten Reihe auf. FOTO: PIx-Sportfotos
Krefeld. Die Krefeld Pinguine eröffnen heute das dreitägige Angebot für die Anhänger der Schwarz-Gelben mit dem Heimspiel gegen Ingolstadt. Morgen steigt in der Rheinlandhalle das All-Star-Game. Sonntag ist Derby-Zeit bei der DEG. Von H.-G. Schoofs

Besonders die eingefleischten KEV-Fans freuen sich auf das Wochenende. Denn von heute bis Sonntag kommen sie gleich drei Mal in den Genuss ihrer Lieblingssportart Eishockey. Heute hoffen sie auf den zweiten Saisonheimsieg der Pinguine, wenn ab 19.30 Uhr der ERC Ingolstadt im KöPa zu Gast ist. Morgen wird die Gänsehaut der schwarz-gelben Anhänger strapaziert. Dann steigt in der altehrwürdigen Rheinlandhalle um 18 Uhr das All-Star-Game 80 Jahre Eishockey mit vielen lebenden Legenden aus den Glanzzeiten des Krefelder Eishockeys. Und zum Abschluss kreuzen die Pinguine am Sonntag (19 Uhr) in Düsseldorf ihre Schläger mit dem rheinischen Erzrivalen DEG. Wahrlich ein Programm voller Spannung, Leidenschaft, Wiedersehensfreude und Emotionen.

Bei aller Vorfreude auf das "Weekend-Triple" darf der Ernst der Lage nicht vergessen werden. Die Pinguine brauchen dringend Punkte, besonders auf eigenem Eis, um den Anschluss an die Top-Sechs-Plätze nicht zu verlieren. "Das ist wieder ein spannendes Wochenende. Ingolstadt ist ein Top-Gegner, der in dieser Saison sehr viel erreichen kann. Das Derby gegen die DEG ist immer ein Highlight. Wir haben noch eine Rechnung offen. Diese Saison waren wir bei unserer Niederlage im KöPa die bessere Mannschaft. Jetzt wollen wir uns die Punkte zurückholen", sagte Trainer Franz Fritzmeier gestern.

Sollte seine Mannschaft heute genauso frisch und spritzig auftreten wie in dieser Woche im Training, dann können sich die Fans auf ein packendes Match freuen. "Die Pause war wichtig und hat den Spielern sehr gut getan", erklärte der Coach, der keine Ausfälle zu melden hat: "Alle sind fit." Der Coach entschied sich nach der Pause zu einer Umstellung im Sturm. Lukas Koziol und Christian Kretschmann tauschen die Reihen. "Lukas hatte nach seinem tollen Saisonstart einen kleinen Durchhänger. Das habe ich auch im Training gemerkt. Man darf einen so jungen Spieler nicht zu viel zumuten. Da Marco Rosa mittlerweile gut in Schwung ist, kann ich Lukas wieder in diese Reihe einbauen", sagt Fritzmeier.

Am Mittwoch stand für die Spieler eine längere Video-Analyse auf dem Programm. Fritzmeier hielt seinen Schützlingen vor Augen, wie leichtfertig sie einige Gegentreffer hinnehmen mussten: "Das hatte nichts mit dem System oder dem Können zu tun. Das waren Blackouts." Er sprach aber auch positive Dinge an: "Alle kämpfen immer bis zum Schluss und spielen fast immer gutes Hockey. Selbst bei einem Rückstand habe ich nie das Gefühl, dass die Mannschaft damit ein Problem hat. Das war in der Vorsaison ganz anders. Wir müssen uns jetzt einfach selber helfen und häufiger die Kleinigkeiten richtig machen, um enge Spiele gewinnen zu können." Das gilt besonders in der Verlängerung. Daher probierte Fritzmeier diese Woche einige Varianten aus: "Wir brauchen mehr Zug nach vorne, um das Tor zu machen."

Vom Druck, auf eigenem Eis unbedingt gewinnen zu müssen, will Fritzmeier noch nichts wissen: "Ich spüre bei den Spielern keine Verkrampfung. Der Wille ist da. Auch für mich gilt es , ruhig zu bleiben."

Quelle: RP
 
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