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Krefeld Pinguine
Endspiel um die goldene Ananas

Krefeld Pinguine: Endspiel um die goldene Ananas
Die Torjäger-Kanone der Pinguine hat Martin Schymainski (Nr. 88) mit 23 Treffern in dieser Saison schon sicher. Ob er aber wie hier in diesem Heimspiel gegen Schwenningen auch heute wieder gegen die Wild Wings treffen kann, wird sich beim Abschlusstraining entscheiden. FOTO: T.L.
Krefeld. Am Freitagabend fällt im Spiel zwischen Schwenningen und Krefeld im Kampf um Platz 13 der Tabelle eine Vorentscheidung. Schymainski absolviert beim Abschlusstraining einen Härtetest. Von H.-G. Schoofs

An Spannung sind die beiden letzten Spieltage der DEL-Hauptrunde nicht zu überbieten. In der oberen Tabellenhälfte wird um das Heimrecht im Play-off-Viertel-Finale gekämpft. In der Mitte kämpfen sechs Teams um einen der vier Pre-Play-off-Plätze. Und im Keller steigt in Schwenningen das Endspiel um die goldene Ananas (Rang 13). Dort sind die Pinguine ab 19.30 Uhr in der Helios-Arena zu Gast und stehen den punktgleichen Wild Wings gegenüber. Das um zwei Treffer bessere Torverhältnis verhinderte am Mittwoch, dass die Krefelder nicht mit der Roten Laterne im Gepäck in den Schwarzwald reisen mussten. Selbst im Falle einer Niederlage könnten die Pinguine am Sonntag im letzten Heimspiel mit einem Sieg gegen Augsburg (erstes Bully 14.30 Uhr) noch den letzten Platz verlassen. Dann benötigen sie allerdings ausgerechnet vom rheinischen Erzrivalen Düsseldorf Schützenhilfe, bei dem die Schwenninger zu Gast sind. Doch darauf will sich Fritzmeier nicht verlassen: "Wir wollen mit einem Sieg Werbung für unser letztes Heimspiel machen und würden uns freuen, wenn Sonntag noch einmal viele Zuschauer in den König-Palast kommen. Das hat sich meine Mannschaft in den vergangenen Wochen verdient." Durch die "Kumpelkarten-Aktion" waren bis gestern 4600 Karten für Sonntag verkauft.

Elf Stunden dauerte für die Pinguine ihre Busfahrt von Hamburg nach Schwenningen. Bei einem Halt in Göttingen gab es ein Mittagessen. Heute früh geht die Mannschaft zum Pre-Game-Training aufs Eis. Dann absolviert Stürmer Martin Schymainski einen Härtetest. "Wir müssen sehen, ob er auch schmerzfrei ist, wenn er antritt", sagte Franz Fritzmeier, der im Tor wieder Patrick Galbraith den Vorzug gibt. Für den Trainer besitzt das heutige Duell "Play-off-Charakter": "Beide Mannschaften haben derzeit großen Spaß am Eishockey. Das ist gut für die Liga, wenn sich keiner hängen lässt. Uns erwartet ein heißer Tanz. Das Stadion ist wahrscheinlich ausverkauft."

Neben der Vorbereitung auf das letzte Auswärtsspiel der Eiszeit blieb Fritzmeier im Bus viel Zeit, sich auch mit den Planungen für die neue Saison zu beschäftigen, die er am Dienstag in einem Gespräch mit Rüdiger Noack und Wolfgang Schulz festlegte. Der Trainer wird nicht wie zunächst vorgesehen erst im April nach Übersee fliegen, sondern schon im März. "Der frühe Vogel fängt den Wurm", sagte er gestern. Kommenden Dienstag schaut er sich in Schweden einen Spieler an. Ihre Scoutingtour durch die DEL2 haben die Pinguine laut Fritzmeier so gut wie beendet: "Der Kandidatenkreis hat sich stark gelichtet. Wir werden bestimmt keine drei Spieler aus der 2. Liga holen, wenn überhaupt, dann sicher nur einen. Dazu zählen aber Kevin Orendorz und Patrick Klöpper nicht, die ja sowieso schon zu unserer Organisation gehören."

Quelle: RP
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