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Krefeld Pinguine
Kapitän Pietta gibt Freitag sein Debüt

Krefeld Pinguine: Kapitän Pietta gibt Freitag sein Debüt
Daniel Pietta signalisierte gestern, dass er gegen Berlin wieder zur Verfügung steht. Damit gibt der Kapitän am Freitag im Heimspiel sein Saisondebüt. FOTO: Raiko Gayk
Del. Eishockey: Der Nationalspieler der Krefeld Pinguine gab gestern für die Partie am Freitag gegen die Eisbären Berlin grünes Licht für einen Einsatz. Istvan Sofron, Hunter Bishop und Dominik Meisinger sind noch nicht wieder soweit. Von Josef Hermanns und Oliver Schaulandt

Am dritten Spielwochenende in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bekommen es die Krefeld Pinguine gleich mit zwei der Hochkaräter der Liga zu tun. Am morgigen Freitag gastiert der DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin, bei dem der ehemalige Bundestrainer Uwe Krupp an der Bande steht, im Königpalast (19.30 Uhr), und am Sonntag gastiert die Auswahl von Cheftrainer Rick Adduono beim aktuellen deutschen Vizemeister ERC Ingolstadt (erstes Bully um 16.30 Uhr in der Saturn-Arena).

Das Lazarett hat sich bei den Schwarzgelben nur unwesentlich gegenüber dem vergangenen Spielwochenende gelichtet. Immerhin signalisierte Kapitän Daniel Pietta nach dem gestrigen Training, dass einem Einsatz morgen gegen Berlin wohl nichts im Wege steht. Somit kann der 28 Jahre alte Center endlich sein Saisondebüt in der DEL feiern. Der Nationalspieler hat seine Oberschenkelblessur aus dem Heimspiel in der Champions-Hockey-Liga (CHL) vom Spiel am 3. September gegen die Vienna Capitals aus Wien vollständig auskuriert.

Die Hoffnung, dass auch sein Sturmpartner Istvan Sofron bereits an diesem Wochenende wieder mitmischen kann, zerschlug sich gestern beim Training. Der ungarische Nationalspieler, der einen Außenbandanriss im Knie auskuriert, den er sich im Training vor dem letzten Vorrundenspiel in der CHL gegen die Vienna Capitals Wien zugezogen hatte, verließ bei der gestrigen Übungseinheit nach 30 Minuten das Eis und sagte: "Ich kann am Wochenende noch nicht spielen. Mein Knie ist noch nicht stabil genug, und ich habe auch noch kein grünes Licht von unserem Mannschaftsarzt, hoffe aber, dass ich in der nächsten Woche in Schwenningen endlich mein erstes DEL-Spiel in dieser Saison machen kann."

Auch Angreifer Hunter Bishop, der im Sommer aus Lubiljana nach Krefeld gewechselt war, kann in den schweren Spielen gegen Berlin und Ingolstadt noch nicht auf Torejagd gehen. Die Muskelverletzung im Oberschenkel, die sich der 28 Jahre alte Stürmer noch vor dem ersten Testspiel in Iserlohn zugezogen hatte und die in den dann folgenden Spielen immer wieder zu Problemen führte, ist inzwischen fast vollständig abgeklungen, so dass er gestern im Training in einer Sturmreihe mit Mike Collins und Henrik Eriksson recht problemlos trainieren konnte. Die Verantwortlichen der Krefelder wollen bei dem Angreifer allerdings kein Risiko eingehen und keine erneute Verletzung riskieren, darum spielt er noch nicht. Übrigens haben die Pinguine den US-Amerikaner auch noch nicht für die DEL lizenziert.

Noch nicht mit der Mannschaft auf dem Eis sind Torwart Tomas Duba, der nach seiner Verletzung am Hüftbeuger aus dem CHL-Spiel gegen Wien individuell im Kraftraum an seinem Comeback arbeitet und am nächsten Wochenende wieder im Tor stehen möchte, und der junge Stürmer Dominik Meisinger, der im Sommer an Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt war. Für Meisinger stand gestern die Abschlussuntersuchung im Malteser Krankenhaus in Krefeld-Uerdingen auf dem Programm. Am Rande des Vormittagstrainings sagte der talentierte Stürmer: "Ich hoffe, dass alle Werte endlich in Ordnung sind und ich ins Mannschaftstraining einsteigen kann, immer nur zuschauen, das nervt mich gewaltig."

Im Tor wird also weiterhin Patrick Klein stehen, der vor allem am vergangenen Sonntag in Düsseldorf ein sehr starkes Spiel machte und bei allen drei Gegentore, die ausnahmslos fielen, als die Pinguine mit einem Mann weniger auf dem Eis waren, ohne Abwehrchance war. In der Abwehr dürfte es auch kaum Veränderungen geben. Von den sieben Verteidigern wird sicher wieder einer im Angriff aushelfen, damit Bandenchef Rick Adduono vier komplette Sturmreihen aufbieten kann. Es ist davon auszugehen, dass Thomas Supis in diese Rolle schlüpft. Dann heißen die Verteidigerpaare wohl David Fischer/Nick St. Pierre, Robin Weihager/ Kyle Sonnenburg und Oliver Mebus /Steve Hanusch.

Im Sturm dürfte die Reihe mit Herberts Vasiljevs/Andreas Driendl und Norman Hauner unverändert bleiben. Im Training spielte Kapitän Daniel Pietta mit Martin Schymainski und Jeff Swez in einer Sturmreihe. Sollte sich Adduono für diese Formation entscheiden, könnte Mike Mieszkowski an der Seite von Mike Collins und Henrik Eriksson auflaufen, und zu Yared Hagos und Christian Kretschmann würde sich Thomas Supis gesellen.

Quelle: RP
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