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Klein bleibt bis 2019, Duba muss warten

Lokalsport: Klein bleibt bis 2019, Duba muss warten
Während Patrick Klein (li.) seinen Platz im Tor der Pinguine für die kommenden drei Spielzeiten seit gestern sicher hat, muss sich Tomas Duba (re.) noch gedulden, ehe seine Zukunft feststeht. Beide Torhüter bilden in dieser Saison ein ideales Gespann. FOTO: Thomas Lammertz/samla
Del. Eishockey: Die Krefeld Pinguine verlängerten gestern den Vertrag mit ihrem deutschen Torwart. Dagegen steht die Entscheidung, ob der Tscheche bleibt oder geht, noch aus. Heute kommen die Nürnberg Ice Tigers in den König-Palast. Von H.-G. Schoofs

Die Spekulationen um die Zukunft von Patrick Klein sind beendet. Gestern verlängerten die Pinguine den Vertrag mit dem talentierten Torwart um drei Jahre bis zum Ende der Saison 2018/19. Damit ist die erste Personalentscheidung für die kommende Saison gefallen. Insgesamt laufen bei den Krefeldern 16 Verträge aus. Der gebürtige Duisburger Klein, dessen Eishockey-Wiege in Düsseldorf steht, bewies in dieser Saison eindrucksvoll, dass er sich in der DEL zu einem Nummer 1 Torhüter entwickeln kann. "Patrick ist eine langfristige Verpflichtung für uns. Ich kenne ihn und sein Potenzial noch aus Duisburg. Gerade dort hat er einen großen Schritt gemacht und ist jetzt für die DEL bereit. Nun liegt es an uns, ihn langsam zu einer späteren Nummer eins aufzubauen und mehr Konstanz in seine Leistungen zu bringen. In der kommenden Saison ist er nicht unsere Nummer 1, erklärte Franz Fritzmeier. Auch Rüdiger Noack ist froh, dass er Klein, an dem auch die DEG Interesse gezeigt haben soll, in Krefeld halten konnte: "Mit Patrick wollen wir den eingeschlagenen Weg, junge deutsche Spieler langfristig an uns zu binden sowie zu Führungsspielern aufzubauen, weiterführen. Der Vertrag bis 2019 zeigt, dass der kommende Kader ganz deutlich auf Langfristigkeit setzt."

Ob auch Tomas Duba ein Pinguin bleibt, steht nach wie vor nicht fest. "Mit mir hat noch keiner gesprochen. Ich verstehe aber, dass man erst abwarten will, wie ich meine Verletzung überstanden habe", sagte der Tscheche gestern. Er wisse von seinem Agenten, dass andere Vereine aus der DEL Interesse an ihm gezeigt haben, darunter auch Straubing: "Angebote habe ich nicht bekommen. Meine Familie und ich würden sehr gerne in Krefeld bleiben. Ich hatte mir für diese Saison sehr viel vorgenommen. Ich fühlte mich im Sommer topfit. Leider sind mir zwei Verletzungen, die ich mir sehr unglücklich zugezogen habe, dazwischen gekommen." Mit dem Duo Duba/Klein würden die Pinguine für die neue Saison im Tor auf der sicheren Seite stehen.

Heute soll Klein den Ice Tigers aus Nürnberg die Krallen entschärfen, die ab 19.30 Uhr im König-Palast zu Gast sind. Denn besonders die Offensive der Franken zählt zu den torgefährlichsten der Liga (120 Treffer). Nur Augsburg (127) und Iserlohn (124) trafen häufiger ins Schwarze. Die Pinguine sind übrigens die einzige Mannschaft, die noch keine 100 Treffer verbuchen können. Das könnte sich heute ändern. Denn es stehen bisher 99 Tore auf ihrem Konto.

Dass sein Team zuletzt bei der 3:6-Niederlage in Nürnberg chancenlos war, begründete Fritzmeier gestern mit der schlechten Vorbereitung: "Wir mussten am Spieltag anreisen und lagen im ersten Drittel mit 0:4 hinten. Dann kann man gegen die Tigers nicht mehr gewinnen." Auch wenn für den Trainer die Tigers aus Straubing, die am Sonntag um 19.30 Uhr! zu Gast sind, am Wochenende der vermeintlich leichtere Gegner ist, rechnet er sich heute durchaus was aus. Da mit Mark Hurtubise und Henrik Eriksson zwei Stürmer ins Team zurückkehren, werden Dominik Meisinger oder Lukas Koziol wahrscheinlich für die Füchse Duisburg aufs Eis gehen. Letzterer musste seinen ersten DEL-Scorerpunkt aus dem Kölnspiel nachträglich an Nick St. Pierre abgeben.

Quelle: RP
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