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Krefeld Pinguine
Krefeld helau gegen Kölle alaaf

Krefeld Pinguine: Krefeld helau gegen Kölle alaaf
Mit seinem Treffer zum 1:1 ebnete Verteidiger Scott Valentine den Pinguinen beim jüngsten Duell in Köln den Weg zum 4:3-Sieg. Der Kanadier wurde nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe im Spiel in München nicht gesperrt. FOTO: GH
Krefeld. Im König-Palast treffen am Freitag ab 19.30 Uhr die beiden rheinischen Rivalen Pinguine und Haie zum letzten Mal in dieser Saison aufeinander. Im Tor wird Tomas Duba stehen. Sonntag sind die Krefelder in Nürnberg zu Gast. Von H.-G. Schoofs und Josef Hermanns

Im Krefelder Eishockey herrscht schon lange Aschermittwoch. Das Ende der Eiszeit 2015/16 wird am 6. März besiegelt. Aber besonders am Freitag werden sich die KEV-Fans ihre Karnevalsstimmung nicht vermiesen lassen. Denn in der heißen Phase der fünften Jahreszeit gastiert ausgerechnet die Mannschaft aus der närrischen Hochburg Nummer eins im König-Palast. "Krefeld helau gegen Kölle alaaf" heißt es beim letzten Saisonduell zwischen Pinguinen und Haien. Das dürfte wahrscheinlich auch der letzte ordentliche Zahltag für die Schwarz-Gelben werden. Zum viertletzten Match auf eigenem Eis werden über 5000 Zuschauer erwartet. Die restlichen Gegner im KöPa heißen Ingolstadt (19.2.), Wolfsburg (26.2.) und Augsburg (6.3.), die alle an der Westparkstraße nicht gerade als Zuschauermagneten gelten.

Auch wenn der sportliche Stellenwert der verbleibenden zehn Hauptrundenspiel aus Sicht der Pinguine fast gegen Null geht, weil für sie der letzte Tabellenplatz in Stein gemeißelt zu sein scheint, wollen sie die Punkte nicht kampflos abgeben. "Das ist für uns noch ein Highlight der Saison", sagt Franz Fritzmeier. Daher erwartet der Trainer von seinen Spielern auch so eine ansprechende Leistung wie vor einer Woche gegen Iserlohn. "Nach der Niederlage in München wollen wir wieder zu unserer Leistung vom Iserlohnspiel zurückkehren." Im Tor erhält wie am Wochenende Tomas Duba den Vorzug vor Patrick Klein und Patrick Galbraith. Im Sturm wird voraussichtlich Henrik Eriksson zum Einsatz kommen, der seinen Hexenschuss auskuriert hat.

Es ist bereits das dritte Spiel als Coach der Pinguine gegen seinen Ex-Arbeitgeber Köln. Am Nikolaustag unterlagen die Krefelder nach einer tollen Aufholjagd zum 3:3-Ausgleich 46 Sekunden vor dem Ende durch Gogullas Treffer mit 3:4. 4:3 hieß es auch vor drei Wochen beim Duell in Köln, diesmal mit dem besseren Ende für die Pinguine. "Die Kölner stehen enorm unter Druck. Die brauchen unbedingt die drei Punkte. Ich rechne damit, dass sie direkt Gas geben werden", erklärt der Trainer. Die Haie, die zuletzt sieben ihrer zehn Duelle in Krefeld gewannen, sind dem Karnevalstreiben am Dom ausgewichen und schon seit gestern in einem Hotel am Niederrhein. Am Freitag ist um 11 Uhr deren Abschlusstraining, und zwar unmittelbar nach der finalen Einheit der Pinguine. Zum Spiel am Abend treten sie dann mit neuem Trainer (Cory Clouston), neuem Sportdirektor (Mark Mahon) und einem neuen Verteidiger (Danny Syvret) an. "Es ist schwer, in kurzer Zeit viel zu verändern, aber auf den Videos war zu erkennen, dass die Haie insgesamt etwas defensiver eingestellt sein werden", sagt Fritzmeier.

Bereits am Samstag machen sich die Pinguine auf den Weg nach Nürnberg, wo sie am Sonntag um 16.30 Uhr zu Gast sind. Dort galten die Schwarz-Gelben einst als Angstgegner. Doch die Serie von sieben Siegen in Folge ging in der Vorsaison mit zwei Niederlagen (2:3 und 3:6) zu Ende. Auch in dieser Spielzeit waren die Krefelder bei ihrer 3:6-Niederlage chancenlos. Für einen Akteur der Ice Tigers ist übermorgen ein besonderer Tag: Torwart Jochen Reimer soll nach einer langen Verletzungspause gegen Krefeld sein erstes Saisonspiel bestreiten.

Quelle: RP
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