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Krefeld Pinguine
Krefeld Pinguine bestätigen die Verpflichtung von Mike Little

Krefeld Pinguine: Krefeld Pinguine bestätigen die Verpflichtung von Mike Little
Die Krefeld Pinguine haben sich mit Mike Little verstärkt. FOTO: Krefeld Pinguine
Krefeld. Der amerikanische Verteidiger, der mit Kassel Meister der DEL 2 wurde, hat bei den Schwarz-Gelben einen Einjahresvertrag unterschrieben. Ehrhoff zur WM. Müller kommt nicht. Von H.-G. Schoofs

"Mike Little ist am Anflug", stand am 16. März an dieser Stelle der RP-Ausgabe geschrieben. Dieser Anflug dauerte für den 28-jährigen US-Verteidiger länger als erwartet. Denn mit seinem bisherigen Team Kassel Huskies wurde er etwas überraschend Deutscher Zweitliga-Meister. Die Nordhessen waren als Tabellenvierter in die Play-offs gegangen und bezwangen im Finale der "best-of-seven-Serie" den amtierenden Titelträger Bietigheim Steelers mit einem Sweep (ohne Niederlage). Die Krefeld Pinguine bestätigten gestern Littels Wechsel von Kassel nach Krefeld, der schon Anfang des Jahres besiegelt worden war.

Als Little am Montagabend im Kasseler Rathaus auf dem Balkon stand und sich von den Huskie-Fans feiern ließ, war das für ihn der letzte Termin für seinen bisherigen Arbeitgeber, der ihn gerne weiter verpflichtet hätte. Doch die DEL war immer schon das Ziel des offensivstarken Verteidigers. Letzten Sommer war er von seinem Ex-Trainer Greg Poss den Iserlohn Roosters empfohlen worden. Aber am Seilersee erhielt er nach einem Probetraining keinen Vertrag. Über den EC Graz 99ers kam er dann im Herbst zu den Huskies.

In Kassel kam Little, dessen Nachname glänzend zu seiner Körpergröße (1,74 m) passt, in 14 Play-off-Spielen auf vier Tore und acht Assists. In seinen 33 Hauptrundenspielen gelangen ihm 12 Tore, davon sechs in Überzahl, und 27 Assists. Er spielte bereits in der East Coast Hockey League (248 Spiele, 35 Tore und 118 Assists) und in der österreichischen EBEL (17 Spiele, 1 Tor, 8 Vorlagen). Er erhält in Krefeld einen Einjahresvertrag. "In der abgelaufenen Saison hat Mike bewiesen, dass er in die DEL gehört. Wir freuen uns, dass er sich für die Krefeld Pinguine entschieden hat", sagte Rüdiger Noack. Auch Trainer Franz Fritzmeier ist überzeugt, dass sein Neuzugang eine Klasse höher bestehen wird: "Wir haben Mike während der vergangenen Saison und natürlich auch in den Play-offs genau beobachtet. Er hatte einen entscheidenden Anteil an der Meisterschaft und ist bereit für die DEL. Er wird uns vor allem im Powerplay verstärken." Das würde auch für Christian Ehrhoff gelten, auf dessen Rückkehr Verantwortliche und Fans sehnsüchtig warten. Nach seinem Wechsel von den LA Kings zu den Chicago Blackhawks kam der Verteidiger nur acht Mal zum Einsatz. In der ersten Play-off-Runde, in der für den Meister gegen die St. Louis Blues das Aus kam, musste er gänzlich zusehen. Da er aber fit ist und schon immer erklärt hat, für Deutschland zu spielen, sobald es möglich ist, kann Bundestrainer Marco Sturm bei der WM in Russland auf Ehrhoff bauen. Erledigt hat sich für die Pinguine wohl die Rückholaktion von Marcel Müller, der seinen Vertrag in Hamburg erfüllen will.

Quelle: RP
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