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Krefeld Pinguine
Pinguine fühlen sich im Adlerhorst wohl

Krefeld Pinguine fühlen sich im Adlerhorst wohl
Beim letzten Gastspiel der Vorsaison in Mannheim entführten die Pinguine nach Penaltyschießen zwei Punkte. In der regulären Spielzeit hatte Christian Kretschmann kurz vor Ende für den Treffer zum 3:3-Ausgleich gesorgt. Mit zwei Punkten wären die Krefelder heute sicher auch zufrieden. FOTO: Binder
Krefeld. Heute sind die Krefelder in Mannheim zu Gast, wo sie als Angstgegner gelten und von den vergangenen zwölf Gastspielen sieben gewannen. Mit personellen Veränderungen ist nach der Pleite gegen Augsburg nicht zu rechnen. Von H.-G. Schoofs

Eigentlich müsste den Pinguinen Angst und Bange werden, wenn sie heute in ihren Mannschaftsbus steigen und sich auf dem Weg zum Spiel in Mannheim (19.30 Uhr) machen. Denn im Aufgebot der Adler befinden sich so viele klangvolle Namen wie kaum bei einem anderen DEL-Klub. In der vergangenen Woche kam mit Luke Adam noch ein hochkarätiger Stürmer hinzu, der sich in seinem ersten Spiel mit einem Treffer und einer Vorlage prima einführte. Doch Bange machen gilt für die Krefelder eigentlich nie, wenn es in die Kurpfalz geht. Denn im Adlerhorst sammelten sie schon viele überraschende Punkte. Von den vergangenen 12 Duellen in der SAP-Arena wurden sieben gewonnen. Viel wichtiger wären derzeit mehr Punkte auf eigenem Eis. Nach sechs Niederlagen in Folge muss am Sonntag beim Gastspiel der Nürnberger Ice Tigers endlich mal wieder ein "Dreier" her. Ferner gilt es, die Serie der Franken von vier Siegen in Folge im Köpa zu beenden.

Obwohl Franz Fritzmeier am Dienstag nach der insgesamt schwachen Vorstellung gegen Augsburg von seinem Team sehr enttäuscht war, ging er gestern schnell wieder zur Tagesordnung über: "Natürlich haben wir Gespräche mit den Spielern geführt, aber nicht lange. Mittwoch war frei, jetzt müssen wir uns auf das Wochenende konzentrieren", sagte Franz Fritzmeier gestern. Der Trainer baut natürlich auch auf die Selbstkritik, die einige seiner Schützlinge am Dienstag nach dem Spiel äußerten: "Alle haben sehr gut trainiert und sind bereit. Die Basis stimmt, die Kleinigkeiten müssen besser werden. "

Auch wenn die Pinguine zu Saisonbeginn ihr Heimspiel gegen Mannheim dank einer sehr guten Leistung gewannen, spielt das für Fritzmeier keine Rolle mehr: "Wir müssen abwarten, wie die Mannheimer morgen ticken. Wenn sie ans Limit gehen, wird es sehr schwer für uns." Für zusätzlich Brisanz könnte heute die Massenkeilerei nach dem ersten Saisonduell in Krefeld sorgen. Da ist sicher noch die ein oder andere Rechnung offen, besonders mit dem "bösen" Wolf.

Der Coach bleibt trotz der heutigen hohen Hürde bei seiner Meinung, dass jeder Gegner schlagbar ist: "Man muss halt mehr richtig machen als der Gegner." Das hofft er besonders am Sonntag: "Ich wünsche uns und den Zuschauern, dass wir endlich mal wieder zu Hause gewinnen. Ich hätte lieber in Schwenningen nach Penaltyschießen verloren als gegen Augsburg."

Mit gravierenden personellen Konsequenzen ist nach der Niederlage gegen die Panther nicht zu rechnen. Ob die beiden Bank- und Tribünen-Hocker Steve Hanusch und Norman Hauner mal wieder auflaufen dürfen, ist eher unwahrscheinlich. Die Trainer führten gestern mit beiden Spielern ein längeres Gespräch. Natürlich haben sich auch deren Berater bei Fritzmeier schon gemeldet: "Sie kennen meine Meinung und sagen selber, dass sich ihre Spieler im Training aufdrängen müssen." Die Torwartfrage will der Coach heute beantworten. Beim ersten Sieg der Pinguine in Mannheim unter Fritzmeiers Regie am 21. Februar war Patrick Galbraith mit einer guten Leistung dafür verantwortlich, dass die Mannschaft mit 4:3 nach Penaltyschießen gewann.

Nach dem Nürnbergspiel beginnt die Deutschland-Cup-Pause. Die Pinguine trainieren aber und Dienstag und Mittwoch noch. Danach bekommen die Spieler vier Tage frei. "Wir konnten zuletzt wenig außerhalb des Eises trainieren. Die zwei Tage werden hart sein. Wir wollen ja eine der fittesten Mannschaften der Liga bleiben."

Quelle: RP
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