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Krefeld Pinguine
Keussen kehrt zu den Wurzeln zurück

Krefeld Pinguine: Joel Keussen kehrt zu den Wurzeln zurück
Joel Keussen kehrt nach Krefeld zurück. FOTO: Florian Pohl
Krefeld. Wenn am 8. September Joel Keussen im schwarz-gelben Trikot zum Spiel gegen Meister München das Eis des Königpalastes betritt, dann ist er ein Zugang für die Krefeld Pinguine. Von Sven Schalljo

Doch für ihn selbst ist es eine Heimkehr: Der 1,91 Meter große Verteidiger war bereits zwischen 2008 und 2010 insgesamt elfmal für die Profis aufgelaufen und hatte überdies praktisch seine gesamte Nachwuchszeit an der Westparkstraße verbracht. Damals jedoch beschied Trainer Rick Adduono, dass er noch Entwicklung und Spielpraxis im Seniorenbereich brauche, und so machte sich der heute 25-Jähre auf, in der DEL2 und der dritten Liga eben diese Erfahrungen zu sammeln.

Zunächst entwickelte er sich im Dress des Herner EV, der Moskitos Essen und Füchse Duisburg - mit einer Stippvisite bei den Dresdner Eislöwen in der zweiten Liga - zu einem dominanten Akteur der dritten Liga. In seinem letzten Drittligajahr 2013/14 kam er in Duisburg auf einen Punkt pro Spiel. Wohlgemerkt als Verteidiger. Das brachte ihm sogar einen Vertrag beim DEL-Team Hamburg Freezers ein. Doch von Beginn an stand ein schlechter Stern über dieser Verbindung, und er kam aufgrund von gleich mehreren schweren Verletzungen nur auf sieben Spiele bei Hamburgs damaligem Kooperationspartner Fishtown Pinguins (Bremerhaven) in der DEL2. In den vergangenen beiden Jahren entwickelte er sich dann aber im Dress des EC Bad Nauheim und der Frankfurter Löwen zu einem der besten Verteidiger der Liga und feierte mit Letztgenannten im Frühjahr sogar den Meistertitel der DEL2.

Familiär aber blieb er Krefeld, wo sein Sohn lebt, immer verbunden. Und auch die Pinguine blieben ein besonderes Team für ihn, und so zögerte er nicht lange, als das Angebot der Schwarz-Gelben kam. Der spielstarke Verteidiger geht die Aufgabe demütig an. "Mir ist klar, dass ich mich entwickeln muss und viel harte Arbeit vor mir liegt. Ich will Trainern und Team beweisen, dass sie mir vertrauen können", sagt der Rechtsschütze, der aufgrund dieser Eigenschaft auch durchaus Chancen auf Eiszeit in Überzahl besitzt. Diese offensive Rolle will und muss er sich aber verdienen. Dafür will er dem Trainer zeigen, dass er in seinen "Gesellenjahren" viel gelernt hat und heute in jeder Hinsicht reifer ist, als bei seinem ersten Versuch im DEL-Team der Seidenstadt.

Quelle: RP
 
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