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Krefeld Pinguine
Pinguine knöpfen Wolfsburg Punkt ab

Krefeld Pinguine knöpfen Wolfsburg Punkt ab
In dieser Szene erzielte Daniel Pietta den Krefelder Führungstreffer. FOTO: citypress24
Bis zur 48. Minute führten die Krefelder gestern im Auswärtsspiel bei den Grizzlys dank einer erneut starken Defensivleistung mit 2:0, mussten sich aber nach Penaltyschießen mit 2:3 geschlagen geben. Müller mischte wieder mit. Von H.-G. Schoofs und Josef Hermanns, Wolfsburg

Auch wenn ein Punkt in Wolfsburg auf dem Papier gut aussieht und wichtig ist, tat die 2:3-Niederlage n.P. der Pinguine beim Vizemeister der beiden vergangenen Spielzeiten sehr weh. Denn wie schon am Freitag in Straubing zeigten die Schwarz-Gelben mit einem sehr starken Torwart Andrew Engelage im Rücken eine starke Defensivleistung und nutzten zudem zwei ihrer wenigen Torchancen zu einer 2:0-Führung. Die wurde am Ende erst durch eine unglückliche und dann durch eine unnötige Strafzeit verspielt. Beim Penaltyschießen blieb das Glück auf Seiten der Gastgeber.

Die Pinguine waren am Samstag in der Früh um 6.30 Uhr mit ihren ersten Auswärtspunkten im Gepäck aus Straubing zurück gekehrt. Gestern ging es dann um 8.30 Uhr schon wieder in den Bus Richtung Wolfsburg. Mit dabei war auch Marcel Müller, der seine Rückenverletzung auskuriert und das Training am Samstag ohne Probleme absolviert hatte. Kevin Orendorz ersetzte erneut Dragan Umicevic in der ersten Sturmreihe. Den vierten Sturm bildeten Philipp Kuhnekath und Diego Hofland. Ein Außenstürmer aus den anderen Sturmreihen komplettierte diese Formation. Im Tor stand wieder Andrew Engelage. "Wir müssen ähnlich spielen wie in Straubing, also in der Defensive gut stehen, und vor unserem Tor nichts zulassen. Wolfsburg ist läuferisch sehr stark und hat viele schnelle Spieler, da müssen wir auf der Hut sein. Entscheidend für den Spielausgang kann heute ein gutes Überzahl- und Unterzahlspiel sein", sagte der Coach kurz vor Spielbeginn im Gespräch mit unserer Zeitung. Entscheidend war im ersten Drittel, dass die Pinguine drei Überzahlspiele nicht zur Führung nutzen konnten. Die größte Chance zum 1:0 hatte Martin Schymainski. Nach einem Fehler des Ex-Krefelders Riefers, der als Verteidiger umfunktioniert wurde, lief er alleine auf Torwart Brückmann zu und setzte den Puck knapp am Tor vorbei. Ansonsten gaben die Grizzlys bei 5 gegen 5 den Ton an, bissen sich aber an Torwart Engelage die Zähne aus. Kurz vor der Pause kassierte Patrick Seifert an seiner ehemaligen Wirkungsstätte die erste Krefelder Strafzeit, die ohne Folgen blieb.

Das gleiche Bild im zweiten Drittel. Diesmal konnten die Grizzlys drei Überzahlspiele nicht nutzen, weil Torwart Engelage glänzend postiert war. Ansonsten gaben die Pinguine bei 5 gegen 5 den Ton an, und wie. Müller angelte sich den Puck und legte ihn in den Lauf von Pietta, der sofort abzog und mit einem platzierten Schuss über die Stockhand traf. Zwei Minuten später sorgte Kristiansen im Slot für Verkehr und sein Landsmann Trettenes staubte zum 2:0 ab. Der Torschütze wanderte dann nach einem Stockfoul gegen Krupp für vier Minuten auf die Strafbank. Auch diese Unterzahl überstanden die Krefelder. Doch dann musste Nordlund wegen Spielverzögerung in die Kühlbox. Und diesmal gelang den Grizzlys der Anschlusstreffer. Als die 50 mitgereisten KEV-Fans schon fest an den Sieg glaubten, holte sich Gawlik im gegnerischen Drittel eine unnötige Strafe ab. Die Wolfsburger nahmen zusätzlich Torwart Brückmann vom Eis. Furchner wurde schön freigespielt und ließ Engelage bei seinem Ausgleich keine Abwehrchance.

In der letzten Sekunde der Verlängerung tanzte Müller den Torwart aus, bekam aber im Fallen die Schlägerspitze nicht mehr an den Puck. Dafür eröffnete er das Penaltyschießen mit einem Treffer. Da die Grizzlys aber zweimal trafen, erhielten sie den Zusatzpunkt.

Quelle: RP
 
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