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Krefeld Pinguine
Pinguine für den Start noch nicht bereit

Krefeld Pinguine: Pinguine für den Start noch nicht bereit
Wie schon beim Testhinspiel in der Rheinlandhalle war auch gestern das Duell Roosters gegen Pinguine mit Boxeinlagen gespickt. Hier verpasst Martin Ness kurz vor Spielende dem Iserlohner Jason Jaspers eine linke Gerade. FOTO: City Press/Leopold
Krefeld. Die Krefelder enttäuschten auch gestern bei ihrem zweiten Teil der Generalprobe für das erste Punktspiel am Freitag gegen den EHC München und unterlagen bei den Iserlohn Roosters mit 1:5. Torwart Klein der beste Pinguin. Von H.-G. Schoofs und Josef Hermanns Berichten Aus Iserlohn

Wenn sich am kommenden Freitag im König-Palast beim DEL-Start der Pinguine gegen den Deutschen Meister EHC München die alte Weisheit bestätigt, dass nach einer missglückten Generalsprobe meistens eine rauschende Premiere folgt, dann können sich die KEV-Fans auf einen tollen Eishockeyabend freuen. Nach der 4:5-Niederlage n.V. am Freitag gegen Zweitligist Kassel mussten sich die Pinguine auch gestern beim zweiten Teil ihrer Generalprobe geschlagen geben. Sie unterlagen nach einer enttäuschenden Leistung dem DEL-Konkurrenten Iserlohn mit 1:5.

Ohne Nikolas Linsenmaier waren die Pinguine kurz vor Mittag am Seilersee eingetroffen. Der Neuzugang aus Freiburg hatte am Freitag beim Spiel gegen Kassel den Puck ins Gesicht bekommen und sich eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen. Torhüter Andrew Engelage wurde geschont, für ihn stand Patrick Klein im Kasten. In der Verteidigung wechselten sich die sieben Defender ab. Im Sturm blieb die erste Reihe unverändert, im zweiten Sturm spielten wie schon im Testspiel in Krefeld gegen Iserlohn Trettenes, Kristiansen und Feser.

"In den Spielen gegen die Zweitligisten Ravensburg und Kassel haben wir immer nur einen Punkt geholt aber trotzdem viele Dinge richtig gemacht. An einigen Kleinigkeiten müssen wir noch arbeiten, dafür ist der Test heute sehr wichtig. Wenn wir das Spiel gewinnen, gibt uns das sicher zusätzliches Selbstvertrauen für den Saisonstart. Es ist gut möglich, dass die Reihen am Freitag genauso aussehen wie heute", sagte Trainer Rick Adduono kurz vor dem Spiel im Gespräch mit unserer Zeitung.

Statt Selbstvertrauen zu tanken, lieferten die Pinguine am Seilersee ihr schlechtestes Drittel der Vorbereitung ab. Mit dem 0:2-Rückstand zur Pause waren die Schwarz-Gelben noch gut bedient. Iserlohns Torwart Lange bekam kaum was zu tun. Auch im zweiten Drittel blieben die Roosters die dominierende Mannschaft und zogen auf 3:0 davon. Freuen konnten sich die 30 mitgereisten KEV-Fans dann in der 39. Minute, als Mikko Vainonen mit einem abgefälschten "Hammer" von der blauen Linie in die Maschen traf. Scheinbar waren noch einige Rechnungen aus dem Testhinspiel in der Rheinlandhalle offen. Denn Chris Brown und Antonin Manavian ließen die Fäuste fliegen. Dabei zog der Franzose den Kürzeren.

Selbst in den letzten 20 Minuten brachten die Krefelder nicht viel zustande und blieben auch für 65 Sekunden bei einer doppelten Überzahl harmlos. Das machten die Roosters besser und erhöhten in Überzahl durch Salmonsson auf 4:1. Den Schlusspunkt setzte der von der Nordsee (Bremerhaven) zum Seilersee gewechselte Torjäger Jack Combs (57.). Danach verließ Torwart Patrick Klein, der die fünf Treffer nicht verhindern konnte und am Ende noch bester Krefelder war, seinen Kasten. Etwas war nach einem Zusammenprall an seiner Ausrüstung kaputt gegangen. Für ihn kam Michel Weidekamp ins Tor.

"33 Tag hat meine Mannschaft im Training immer 100 Prozent gegeben. Im Spiel setzen die Spieler das noch nicht richtig um. Vor allem unsere Neuzugänge müssen sich noch an das höhere Tempo in der DEL gewöhnen. Einsatz und Einstellung sind in ordnung. Wir verlieren aber noch zu viele Zweikämpfe. Wir haben auch zu häufig auf der strafbank gesessen. In dieser Woche haben wir noch viel Arbeit vor uns, um am freitag mit hoffentlich zahlreicher Unterstützung von unseren Fans einen Sieg landen zu können.", sagte Trainer Rick Adduono.

Daniel Pietta sagte: "Wir haben zu wenig Druck auf das gegnerische Tor ausgeübt, was aber auch mit den zu vielen Strafen zusammen hing. Wir dürfen vor allen Dingen keine dumme Strafen im gegnerischen Drittel ziehen."

Quelle: RP
 
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