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Krefeld Pinguine
Pinguine für gute Leistung nicht belohnt

Krefeld Pinguine: Pinguine für gute Leistung nicht belohnt
FOTO: Thomas Lammertz
Bis zur 50. Minuten verdienten sich die Krefelder im Auswärtsspiel bei Adler Mannheim ein 1:1, mussten sich aber noch mit 1:4 geschlagen geben. Torwart Engelage ein starker Rückhalt. Müller verletzte sich im Abschlusstraining. Von H.-G. Schoofs und Josef Hermanns, Mannheim

Es war eine bittere Niederlage, die Krefeld gestern Abend in der Mannheimer SAP-Arena vor ihren 30 mitgereisten Fans unter den 7718 Zuschauern kassierte. Denn die Pinguine waren von der ersten Minute an bereit, dem Favoriten Paroli zu bieten und hatten mit einem starken Torwart Andrew Engelage im Rücken bis zur 50. Minute beim Stande von 1:1 sogar einen Punkt vor Augen. Doch diesmal reichten die Kräfte im letzten Drittel nicht ganz aus, um selber offensiv Akzente zu setzen. Am Ende fiel das Ergebnis zu hoch aus. Auf diese Auswärtsleistung können die Schwarz-Gelben mit Blick auf die kommenden beiden Gastspiele in Straubing und Wolfsburg aufbauen.

Die Pinguine waren bei bestem Spätsommerwetter und Temperaturen über 20 Grad gegen 17.30 Uhr an der Arena in Mannheim eingetroffen. "Es war mal wieder eine Punktlandung unseres Busfahrers Harry", sagte Teammanager Robin Kohl. Nicht mit im Bus saß Topscorer Marcel Müller. Er hatte am Morgen noch das Training auf dem Eis absolviert, musste aber kurz vor der Busabfahrt verletzt passen. "Er wird heute und morgen eingehend untersucht, ich hoffe, dass er am Freitag in Straubing wieder spielen kann," sagte Trainer Rick Adduono. Mit dabei waren Kevin Orendorz, der seine Prellung unterhalb der Kniescheibe aus dem Spiel gegen Düsseldorf überwunden hatte, und der junge Philipp Kuhnekath. Somit standen dem Trainer elf Stürmer und sieben Verteidiger zur Verfügung. Im Tor verzichtete Adduono auf seinen in Erwägung gezogenen Wechsel. Den vierten Sturm bildeten Diego Hofland, Philipp Kuhnekath und Kevin Orendorz, wobei Letzterer auch in der ersten Reihe neben Dragan Umicevic und Daniel Pietta stürmen sollte. "Es ist heute wichtig, von Beginn an hellwach zu sein, wir dürfen in der defensiven Zone keine Fehler machen und nicht mehr als 25 Schüsse auf unser Tor zulassen. Nachschüsse müssen wir vermeiden, dann haben wir eine gute Chance, das Spiel zu gewinnen," sagte der Coach kurz vor dem Spiel im Gespräch mit unserer Zeitung.

Die Pinguine kamen gut ins Spiel und waren ein gleichwertiger Gegner und überstanden eine Strafe gegen Kristiansen, dessen Trikot in Krefeld liegen geblieben war und mit der Nummer 50 auflief. In der 13. Minute gerieten sie aber in Rückstand, weil Verteidiger Kurt Davis beim Versuch, Hungerecker zu stören ausrutschte. So kam der Puck am langen Pfosten zu Adam, der Torwart Engelage keine Abwehrchance ließ. Bei einer Strafe gegen Martin Ness verhinderte Engelage das 0:2 (19.). Da die Adler kurz vor der Pause ihre erste Strafzeit kassierten, waren die Pinguine kurz nach Wiederbeginn für 60 Sekunden in Überzahl. Dragan Umicevic scheiterte an Torwart Chet Pickard, der sein Pflichtspieldebüt für Mannheim gab. Besser machte es der Schwede in der 25. Minute. Nachdem Pickard einen Schuss von Orendorz nur abwehren konnte, staubte er am langen Pfosten zum Ausgleich ab.

Nach Hälfte des Spiels kamen die Gastgeber wieder besser ins Spiel. Doch Torwart Engelage war bei zwei guten Einschussmöglichkeiten zur Stelle. Die Pinguine konnten sich bei ihrer zweiten Überzahl keine Torchance herausarbeiten. Zu Beginn des Schlussdrittels überstanden die Pinguine eine Strafe gegen Matthias Trettenes. Dann leistete sich Kristiansen ein Foul. Bei angezeigter Strafe sorgte Kolarik mit einem platzierten Schuss unter die Stockhand für die Führung. Und auch bei ihrer nächsten Unterzahl mussten die Schwarz-Gelben einen Treffer hinnehmen. Für den Schlusspunkt sorgte dann Sparre in der 57. Minute.

Quelle: RP
 
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