| 23.21 Uhr

Krefeld Pinguine
Premierentreffer beim Sieg gegen Ingolstadt

Krefeld Pinguine: Premierentreffer beim 7:3-Sieg gegen ERC Ingolstadt
Verteidiger Kurt Davis bewies gestern erneut in Überzahl seine Torjäger-Qualitäten und erzielte im Spiel gegen Ingolstadt den Treffer zum 4:0. FOTO: T. Lammertz
Krefeld. Die Krefeld Pinguine feierten im Heimspiel gegen den ERC Ingolstadt einen 7:3-Erfolg. Gleich drei Spieler der Schwarz-Gelben trugen sich zum ersten Mal in die Torschützenliste ein. Dienstag in München beim Meister zu Gast. Von H.-G. Schoofs

Waren die Pinguine am Freitag in Mannheim noch zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort gewesen, so kam gestern mit dem ERC Ingolstadt zum richtigen Zeitpunkt der richtige Gegner. Gegen ziemlich harmlose Panther von der Donau, die am dritten Advent mit reichlich Geschenken im Gepäck angereist waren, feierten die Krefelder mit 7:3 ein Schützenfest und bleiben im Kampf um Platz zehn weiter im Geschäft. Gleich drei Spielern gelang der erste Treffer im Krefelder Trikot. Bereits im ersten Drittel stellten die Schwarz-Gelben mit vier Treffern die Weichen auf Sieg und ließen sich nicht wie vor acht Tagen gegen Augsburg einen komfortablen Vorsprung nehmen. Bereits heute machen sich die Pinguine auf den Weg nach München, wo sie morgen beim Deutschen Meister antreten.

Die Klatsche von Mannheim spiegelte sich zwangsläufig auf den Rängen wider. Daran änderte auch der Kevin-Kids-Day nicht, mit dem die Pinguine für ihr 17. Heimspiel geworben hatten. Stadionsprecher Kristian Peters-Lach stimmte die Fans ungewöhnlich kurz auf das Match ein und forderte von der Mannschaft eine klare Antwort auf die 0:7-Niederlage. Da Mathias Trettenes seine Einsätze für die norwegische Nationalmannschaft heil überstanden hatte und in die zweite Sturmreihe zurückkehrte, musste Matt MacKay als überzähliger Akteur auf der Tribüne Platz nehmen. Dort saßen auch seine Eltern Sandra und Mark MacKay, die gestern aus Kanada angereist waren.

Die erste Torchance hatten die Gäste nach wenigen Sekunden, als der Ex-Krefelder Collins an Torwart Patrick Klein scheiterte. Fast im Gegenzug war es mit Christoph Gawlik ein Ex-Ingolstädter, der an Torwart Reimer scheiterte. Der Puck kam zu Joel Keussen, der kurz hinter der blauen Linie abzog und mit seinem ersten Saisontreffer die Führung erzielte. Die Pinguine überstanden wenig später eine kleine Bankstrafe und hatten Glück, dass Olson nur die Querlatte traf (10.). Mehr Glück hatte Alex Trivellato, der mit einem abgefälschten Schlagschuss ins Schwarze traf und damit ebenfalls seinen Premieren-Treffer verbuchte. Ingolstadts Trainer Mitchell nahm seine Auszeit (14.), die aber nichts brachte. Stattdessen erhöhte Markus Nordlund ebenfalls aus der Distanz auf 3:0. Damit war für Torwart Reimer der Arbeitstag zu Ende. Für ihn kam Meister-Torwart Pielmeier ins Tor. Kurz vor der Pause verhinderte Klein gegen Mouillierat den ersten Gegentreffer. Im Gegenzug holte Tim Miller gegen Olver die erste Strafe gegen Ingoltadt heraus. Es dauerte nur 15 Sekunden, da staubte Kurt Davis zum 4:0 ab.

Im zweiten Drittel ließen die Pinguine keine Zweifel am Erfolg aufkommen und machten weiter Druck. Erst scheiterte Justin Feser bei einem Solo an Pielmeier, dann Marcel Müller am kurzen Pfosten. Besser machte es Keussen, der nach seinem ersten Appetit auf mehr bekommen hatte. Aus halbrechter Position traf er mit einem schönen Schuss ins lange obere Eck. Kurz nach Hälfte der Begegnung war der dritte Krefelder Premieren-Treffer fällig. Diesmal trug sich Tim Miller nach schöner Vorarbeit von Adi Grygiel zum ersten Mal in die interne Torschützenliste ein. Zum Glück verhinderte Torwart Klein zu Beginn des Schlussdrittels gegen Berglund den dritten Treffer der Gäste. Müller und Pietta verpassten es dann bei zwei guten Einschussmöglichkeiten, die Panther endgültig zu erlegen. Die gaben sich nicht geschlagen. Als Maxi Faber Berglund nicht stoppen konnte, traf der Schwede unhaltbar in die Maschen. Eine Minute später machte Trettenes dann endgültig alles klar. Selbst als die Panther noch drei Mal in Überzahl waren, konnten sie nicht mehr gefährlich werden.

Quelle: RP
 
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