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6:2-Sieg gegen Mannheim
Starke Pinguine stutzen Adlern die Flügel

Krefeld Pinguine schlagen Adler Mannheim mit 6:2
Starker Rückhalt: Patrick Klein. FOTO: Thomas Lammertz/samla
Krefeld. Dank einer tollen Mannschaftsleistung gewannen die Krefelder ihr Heimspiel gegen Mannheim mit 6:2. Mit einem sehr guten Torwart Patrick Klein im Rücken spielten sich die Schwarz-Gelben nach der Führung in einen Rausch. Von H.-G. Schoofs

Wow! Die Pinguine setzten im ersten Heimspiel nach der Deutschland-Cup-Pause mit dem 6:2-Sieg gegen Mannheim eine echte Duftmarke. Das Krefelder Publikum unter den 4061 Zuschauern im König-Palast geriet ab der 16. Minute förmlich aus dem Häuschen. Mit einem erneut starken Patrick Klein im Tor drehten die Schwarz-Gelben nach einem 0:1-Rückstand das Match binnen 33 Sekunden und ließen sich danach mit einer tadellosen Vorstellung die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Sie antworteten auch nach dem zweiten Treffer der Adler mit einem Doppelschlag und brachten so den wichtigen und bisher höchsten Heimsieg der Saison vorzeitig unter Dach und Fach. Bereits heute machen sich die Pinguine auf dem Weg nach Berlin, wo sie morgen um 19 Uhr mit den Eisbären die Schläger kreuzen, die gestern ihr Heimspiel gegen Ingolstadt gewannen.

Rick Adduonos Hoffnung, wieder auf Christoph Gawlik zurückgreifen zu können, erfüllte sich am Morgen nach dem Pre-Game-Skating. Der Coach bot den Deggendorfer in der ersten Sturmreihe auf. Für ihn musste Lois Spitzner zurück nach Herne. Philipp Kuhnekath rückte in die vierte Reihe. Bei Mannheim fehlten neben Torwart Endras fünf weitere Hochkaräter, die allerdings ebenso hochkarätig ersetzt wurden. Das machte sich gleich vom Auftaktbully weg bemerkbar. Die Adler schlugen kräftig mit den Flügeln. Aber die wurden von Torwart Patrick Klein gestutzt, der nahtlos an seine Glanzvorstellung vom Kölnspiel anknüpfte. Erst als Matt MacKay wegen eines Wechselfehlers und dann auch noch Marcel Müller auf die Strafbank mussten, war Klein bei der Führung der Gäste ohne Abwehrchance. Die Schiedsrichter zogen sich bei zwei weiteren Strafen gegen Krefeld den Zorn der KEV-Fans zu. Doch als Martin Ness von der Strafbank kam, entwickelte sich der Ausgleichtreffer, den Mikko Vainonen im Nachschuss erzielte. Und nur 13 Sekunden später erzielte Daniel Pietta nach tollem Zuspiel von Kurt Davis mit einem Rückhandschuss die Führung. Mit einem Pfostenschuss von Setoguchi endete das erste Drittel.

Mit der Führung im Rücken agierten die Pinguine ab der 41. Minute deutlich selbstbewusster. Müllers Schuss landete in der Fanghand von Torwart Pickard. Dann musste schon wieder ein Pinguin auf die Strafbank, was die Adler nicht zum Ausgleich nutzen konnten. Und siehe da, es war die erste Strafe gegen die Gäste fällig. Es dauerte nur 27 Sekunden, als Kapitän Adi Grygiel mit einem verdeckten Distanzschuss in die Maschen traf. Die Pinguine spielten sich phasenweise in einen Rausch. Angriff auf Angriff rollte auf den Adlerhorst zu. Und als Kevin Orendorz mit seinem ersten Saisontor zum 4:1 abstaubte, stand die Halle Kopf.

Drei Tore sind gegen eine so geballte Qualität wie die der Mannheimer kein beruhigender Vorsprung. Und als die Gäste in der 45. Minute auf 2:4 verkürzten, begann auf den Rängen schon das Zittern. Doch nur 53 Sekunden später ließ Müller Torwart Pickard ganz am kurzen Pfosten ganz alt aussehen und stellte den alten Abstand wieder her. Weitere 27 Sekunden jubelte der Krefelder Anhang schon wieder, als Justin Feser frei zum Schuss kam und über Pickards Stockhand hinweg auf 6:2 erhöhte. "Im Tor da steht ein armer Mann", schallte es von den Rängen. Beinahe wäre der ersten Sturmreihe noch der siebte Streich gelungen. Aber erst Umicevic, der schon im ersten Drittel mit Gawlik die Reihen getauscht hatte, dann Pietta und zum Schluss Müller scheiterten an Torwart Pickard. Natürlich wurde nach dem Spiel Torwart Patrick Klein von den KEV-Fans gebührend gefeiert.

Quelle: RP
 
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