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Die neuen Pinguine
"Wikinger" Kristiansen steht für das Team ein

Krefeld Pinguine: "Wikinger" Tommy Kristiansen steht für das Team ein
Tommy Kristiansen ist norwegischer Nationalspieler. Foto: citypress/Pinguine FOTO: City-Press/Krefeld Pinguine Mathias Renner
Krefeld. Der Norweger Tommy Christiansen soll bei den Krefeld Pinguinen helfen, Defizite in Sachen physischer Präsenz und Schnelligkeit zu beheben. Von Sven Schalljo

Als die sportliche Leitung der Krefeld Pinguine nach der vergangenen Saison die Gründe für das sportlich enttäuschende abschneiden analysierte, da rückten zwei Dinge in den Fokus: Einerseits fehlte es dem Team an Schnelligkeit, auf der anderen Seite sollte die physische Präsenz verstärkt werden. Beide Probleme ging sie mit einer ihrer ersten Verpflichtungen an, denn der Norweger Tommy Kristiansen ist nicht nur ein guter Schlittschuhläufer, sondern vor allem ein Spieler, der mit 1,89 m Körpergröße und 102 kg Gewicht absolute Gardemaße mitbringt.

Diesen imposanten Körper wirft er auch in jeder Situation bereitwillig ins Getümmel und steht nicht nur gern mit Fäusten für seine Mitspieler ein, sondern reißt auch Räume vor dem Tor und zermürbt die Gegner mit aggressivem Körperspiel. Dazu bringt er aber auch technische Qualitäten mit und schoss in den vergangenen drei Jahren insgesamt 78 Tore für Norwegens Serienmeister Stavanger Oilers. Vor allem in Überzahlsituationen ist der Außenstürmer gefährlich, sorgt für Verwirrung vor dem gegnerischen Torwart und drückt bevorzugt Nachschüsse über die Linie.

In der Seidenstadt trifft er auf gleich zwei ehemalige Wegbegleiter, mit denen er in Stavanger jeweils mehrere Meisterschaften gewann: Mathias Trettenes und Kurt Davis. Beide sind voll des Lobes für den 28 Jahre alten Nationalstürmer Norwegens. Trainer Rick Adduono verspricht sich ebenfalls viel vom neuen "Wikinger" der Pinguine, lobt ihn als Spieler, der sowohl selbst torgefährlich, als auch in der Lage sei, seine Mitspieler zu schützen und Lücken zu reißen. In Krefeld könnte er eine Reihe mit seinem Freund und Landsmann Mathias Trettenes bilden. Coach Adduono bittet die Fans aber vorsorglich um etwas Geduld. "Sie müssen sich erst an die Liga gewöhnen. Es wäre verständlich, wenn sie zu Saisonbeginn noch leichte Anpassungsprobleme haben." Mittelfristig aber sollen beide eine tragende Rolle im Team spielen und die Mannschaft schneller und robuster machen.

Kristiansen selbst richtet entsprechend auch gleich eine Warnung an die Liga. "Wenn jemand kämpfen will, dann bin ich dazu bereit. Sollte ein Gegner schmutzig spielen und meine Teamkameraden verletzen will, dann wird er merken, dass ich da bin", verspricht der Neuzugang.

Quelle: RP
 
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