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Wolfgang Schulz
Ohne Mietvertrag ist Schluss

Wolfgang Schulz: Ohne Mietvertrag ist Schluss
FOTO: samla.de
Der Aufsichtsratschef Wolfgang Schulz bemühte sich am Freitag um einen Gesprächstermin in der kommenden Woche. Spätestens am 8. Februar muss feststehen, ob es einen neuen Mietvertrag für den KöPa gibt. 

"Jubel bei den KEV-Fans: Mietvertrag für KöPa steht". So stand es an dieser Stelle am 10. Februar 2015 geschrieben. Auf diese Schlagzeile warten die KEV-Fans auch drei Jahre später mit großer Sehnsucht. Damals gab es insgeheim keine Zweifel am Fortbestand des DEL-Standortes Krefeld.

Diesmal stehen die Zeichen nicht so günstig. Wie vor drei Jahren ist der neue Mietvertrag Bedingung für den Lizenzantrag. Diesmal steht aber noch im Raum, dass sich Aufsichtsratschef Wolfgang Schulz gerne zurückziehen würde, der am Montag 71 Jahre alt wird. "Nach wie vor hat sich bei mir niemand gemeldet", sagte Schulz am Freitag.

Sollte der neue Mietvertrag besiegelt sein, will Schulz sein Wort halten und "das Messer nicht im Schwein stecken lassen" und den DEL-Standort erhalten. "Aber bestimmt nicht mehr für drei Jahre", sagte er. Nach wie vor positiv bewertet er das Verhältnis zur Politik und der Stadt: "Die Gespräche sind bisher durchaus vielversprechend gelaufen. Ich bemühe mich darum, für die kommende Woche einen Gesprächstermin zu finden.

Spätestens am 8. Februar muss feststehen, ob es einen neuen Mietvertrag gibt. Sonst ist Schluss." Zu den laufenden Verhandlungen mit der Seidenweberhaus GmbH will Schulz keine Stellung abgeben, weil Stillschweigen vereinbart wurde: "Daran halte ich mich." Knackpunkt sollen nach RP-Informationen die Logen und der Bierverkauf sein. Die GmbH möchte auch die vier Logen vermieten, die derzeit ausschließlich der KöPa vermarket. Ferner profitiert Krefeld bundesweit von allen Standorten der 1., 2. und 3. Liga nicht am Bierverkauf. Allein das würde pro Saison zwischen 400 000 und 500 000 Euro in die Kasse spülen.

(hgs)
 
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