| 20.02 Uhr

Krefeld Pinguine
Pinguine 6:1, aber Stephens angeschlagen

Landshut/Eishockey Teil eins der Generalprobe in drei Akten ist geglückt. Die Pinguine präsentierten sich gestern Nachmittag im Turnier-Auftaktspiel in Landshut gegen den tschechischen Spitzenclub HC Trinec in einer sehr guten Verfassung und feierten einen 6:1-Sieg. Von H.-G. Schoofs

"Das war unsere beste Leistung aller Testspiele", sagte ein sichtlich zufriedener Trainer Martin Jiranek hinterher. Leider wird dieser Erfolg durch die Verletzung von Charlie Stephens aus dem ersten Drittel getrübt. Der Torjäger zog sich eine Schulterprellung und muss zehn Tage pausieren. Heue treffen die Krefelder auf Gastgeber Landshut. Morgen steigt in Straubing der letzte Test vor dem Meisterschaftsauftakt in Wolfsburg.

Bereits um 5.30 Uhr in der Früh waren die Pinguine nach Niederbayern gefahren und rechtzeitig in der Dreihelmenstadt angekommen. Auf dem Eis war ihnen die lange Busfahrt nicht anzumerken. Gleich das zweite Überzahltor war von Erfolg gekrönt. Rob Globke hatte schön für Daniel Pietta aufgelegt. Und es kam noch besser für den KEV. Gleich mit zwei Treffern in Unterzahl zogen sie auf 3:0 davon. Bei den Tschechen, deren Nummer 1 Roman Chechmanek nicht im Tor stand, lief wenig zusammen. So bekam Torwart Scott Langkow kaum Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Auch im zweiten Drittel blieben die Pinguine spielbestimmend und erhöhten durch den zweiten Treffer von Roland Verwey auf 4:0. Für Stephens rückte Patrick Hager in die erste Sturmreihe, der sich im Schlussdrittel mit einem Treffer in Überzahl für das Vertrauen des Trainers bedankte. Die Tschechen waren in den letzten 20 Minuten sichtlich bemüht, die Niederlage erträglicher zu gestalten und kamen kurz vor Spielende noch zum Ehrentreffer.

Quelle: RP
 
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