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Krefeld Pinguine
Pinguine: Eriksson droht eine lange Pause

Krefeld Pinguine: Pinguine: Eriksson droht eine lange Pause
Gerade war Henrik Eriksson nach seiner Gehirnerschütterung wieder in guter Form. Jetzt droht dem schwedischen Stürmer die nächste Pause. FOTO: DEL
Krefeld. Der schwedische Stürmer zog sich im Training einen Bandscheibenvorfall zu. Trainer Franz Fritzmeier will sich bei Bundestrainer Marco Sturm für Daniel Pietta stark machen. Nick St. Pierre wird seinen Vertrag verlängern. Von H.-G. Schoofs

Franz Fritzmeier ist wirklich nicht zu beneiden. Gerade war der Trainer froh, dass Henrik Erikssons Formkurve nach dessen Gehirnerschütterung wieder nach oben zeigte. Jetzt fällt der schwedische Stürmer schon wieder aus, der sich im Training einen Bandscheibenvorfall einfing. Rüdiger Noack schaute fassungslos zu, als Eriksson nicht mal mehr aus eigener Kraft das Eis verlassen konnte. "Das Pech in dieser Saison reicht für die nächste zehn Jahre", sagte der sportliche Berater.

Es gab gestern aber auch erfreuliche Meldungen aus dem Lager der Schwarz-Gelben. Tomas Duba ist nach seinem Innenbandanriss im Knie wieder einsatzbereit. Ob der Tscheche am kommenden Wochenende in den beiden schweren Duellen am Freitag gegen Iserlohn und am Sonntag in München zu Einsatz zum Einsatz kommen wird, will der Coach kurzfristig entscheiden. Allerdings bleibt nicht mehr viel Zeit, um zu testen, ob Duba wieder zu hundert Prozent gesund ist und das Knie hält. Einsatzbereit ist auch Steve Hanusch. Dagegen muss Stürmer Mike Mieszkowski, der gestern für 20 Minuten auf dem Eis seine Runden drehte, nach seiner Schulter-OP noch zusehen.

Bei den Planungen für die neue Eiszeit wird nach Torwart Patrick Klein, auch Verteidiger Nick St. Pierre nach Informationen unserer Zeitung seinen Vertrag verlängern. Die entsprechende Einigung soll bereits erzielt worden sein. Der Kanadier war 2013 vom damaligen tschechischen Meister Pilsen an die Westparkstraße gewechselt. Einen Tag nach dem letzten Hauptrundenspiel gegen Augsburg wird er 31 Jahre alt. Er gilt als Vorzeigeprofi. Auch seinem Abwehrkollegen David Fischer liegt ein Angebot der Pinguine vor. Allerdings will der Amerikaner seine Entscheidung noch hinauszögern.

Auf ein wenig Unverständnis stieß bei den Pinguinen die Entscheidung von Bundestrainer Marco Sturm, keinen Spieler aus Krefeld zum Trainingslager der Nationalmannschaft vom 8. bis 10. Februar in Garmisch-Partenkirchen einzuladen. Daniel Pietta steht wenigstens noch auf Abruf bereit. Trainer Fritzmeier will noch mit Sturm telefonieren: "Ich kenne Marco sehr gut und werde ihm sagen, dass Daniel seit Wochen in sehr guter Form ist. Ich weiß, dass er beim Deutschland-Cup nicht seine beste Leistung abrufen konnte. Ich weiß nicht, ob Marco sich Videos von unseren Spielen angeschaut hat. Auch für Martin Schymainski hätte ich mir gewünscht, dass er eine Einladung bekommt, allein schon als Anerkennung für seine Scorerquote." Fritzmeier rechnet damit, dass Pietta und Schymainski wahrscheinlich gebraucht werden, wenn sich die Nationalmannschaft nach dem Ende der Hauptrunde zum ersten WM-Vorbereitungslehrgang trifft.

Quelle: RP
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