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Krefeld Pinguine
Pinguine gehen heute auf Panther-Jagd

Krefeld Pinguine: Pinguine gehen heute auf Panther-Jagd
Der letzte Sieg der Pinguine in Ingolstadt datiert vom 28. Dezember 2014. Damals entführten sie mit einem 4:3-Erfolg drei Punkte. Martin Schymainski erzielte hier gegen Panther-Torwart Timo Pielmeier den vierten Krefelder Treffer. FOTO: ISPFD
Del. Eishockey: Um 19.30 Uhr sind die Krefelder zu ihrem ersten Auswärtsspiel des Jahres beim Deutschen Vizemeister in Ingolstadt zu Gast. David Fischer trat die Reise gestern mit an. Gerüchte um möglichen Verkauf der DEL-Lizenz. Von H.-G. Schoofs

Im neuen Jahr soll alles besser werden bei den Pinguinen. Sowohl im sportlichen als auch im administrativen Bereich steht die GmbH vor großen Herausforderungen. Bei den beiden Heimspielen gegen Hamburg und Mannheim ging auf den Rängen das Gerücht um, der Aufsichtsrat denke darüber nach, die DEL-Lizenz an Bremerhaven verkaufen zu wollen. "Das ist Quatsch. Wir haben keine Gespräche geführt. Ich werde auch keinen Kontakt mit Bremerhaven aufnehmen", sagte Wolfgang Schulz gestern Abend auf Anfrage der RP. "Ich habe klare Signale bekommen, dass es weiter geht", erklärte Rüdiger Noack.

Auf dem Eis begann das neue Jahr nicht mit dem erhofften Paukenschlag, sprich mit einem Sieg gegen den Deutschen Meister. Am Ende stand wie schon so häufig in dieser Saison eine unnötige Niederlage zu Buche. Unnötig deshalb, weil die Mannschaft nahtlos an ihr schwaches Überzahlspiel des alten Jahres anknüpfte und zudem ihre Gegentreffer zu leicht kassierten. Letzteres lag zum Großteil am Fehlen der beiden Verteidiger David Fischer und Nick St. Pierre. Dazu fehlte wie schon so oft in dieser Eiszeit das Scheibenglück. Das besaß an diesem Abend der Meister. Zum Beispiel beim sechsten Treffer. "Wenn man nicht klar erkennen kann, dass der Puck drin war, darf man den Treffer nicht anerkennen", sagte Hans Zach, der bei Servus TV als Co-Kommentator im Einsatz war. Nur die Stadionkamera über dem Tor zeigte, dass die Scheibe in der Luft kurz im Tor gewesen ist. "Gegen Köln hat Aumüller so einen Treffer von uns aberkannt, diesmal nicht", sagte Trainer Franz Fritzmeier.

Auch wenn das kurz vor dem Jahreswechsel angestiegene Stimmungsbarometer am Sonntagabend nach der Niederlage wieder deutlich nach unten ging, bleibt keine Zeit zum Grübeln. Denn nach dem Duell gegen den Meister folgt heute Abend (19.30 Uhr) das Gastspiel beim Vize-Meister in Ingolstadt. Bereits gestern Mittag machten sich die Pinguine auf dem Weg an die Donau. David Fischer stieg mit in den Mannschaftsbus. Heute ist sein Einsatz weiter sehr fraglich. Eventuell kann er am Freitag in München auflaufen. Nick St. Pierre und Patrick Klein sind weiter grippekrank. Der Torwart will eventuell heute nachreisen. Der Verteidiger soll sich spätestens Donnerstag auf den Weg nach Ingolstadt machen, wo die Mannschaft erst am Freitag früh im Hotel Enso ihre Zelte abbrechen werden.

"Die Moral ist weiter gut. Ich bin fasziniert, wie meine Mannschaft nach dem 1:5 zurück gekommen ist und dafür sorgte, dass die Mannheimer noch ins Schwimmen geraten sind", sagte Fritzmeier gestern. Richtig sauer sei er aber in der ersten Drittelpause gewesen: "Es kann nicht sein, dass wir in Unterzahl alles richtig machen und uns dann in Überzahl ein Tor einfangen." Angesichts der personellen Lage werden die Sturmreihen heute unverändert auflaufen. Falls Fischer doch kurzfristig grünes Licht geben sollte, werden sieben Verteidiger auf dem Spielberichtsbogen auftauchen. Dass die Ingolstädter am Sonntag zu Hause beim Duell der beiden Panther aus Bayern um Platz zehn bei der 1:6-Niederlage förmlich zerfleischt wurden, gefällt Fritzmeier nicht: "Die werden gegen uns loslegen wie die Feuerwehr." Den Ehrentreffer erzielte Thomas Greilinger in seinem 650. DEL-Spiel. Auf die verletzten Stürmer Petr Taticek und David Elsner mussten die Gastgeber verzichten. Ob sie heute auflaufen können, stand gestern noch nicht fest. In dieser Saison unterlagen die Pinguine beim ersten Gastspiel in Ingolstadt mit 1:2. Im Köpa gewannen sie beim Heimdebüt von Fritzmeier mit 3:2 nach Verlängerung.

Quelle: RP
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