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Krefeld Pinguine
Pinguine: Gerüchte um Klein und Duba

Del. Eishockey: Es wird spekuliert, ob die beiden Torhüter in Krefeld eine Zukunft haben. Heute beginnt die Mission "Fritzmeiers erster Auswärtssieg". Für den Trainer dauert der Kampf gegen den letzten Tabellenplatz bis zum 6. März. Von H. G. Schoofs und Josef Hermanns

Der Jubel hielt sich im Lager der Pinguine nach dem ersten Sieg im neuen Jahr in Grenzen. Nach der Ehrenrunde fiel die Verabschiedung von den Fans recht kurz aus. Es war ein glanzloser Erfolg in einem Match, das an die Vorbereitung auf den Saisonstart erinnerte. Allerdings nahmen die Krefelder das Kellerduell gegen die Schwenninger Wild Wings ernster als der Gegner. "Es war zwar kein gutes Spiel, aber es ging für uns schon um etwas. Ich denke, dass erst am letzten Spieltag feststehen wird, welche Mannschaft als Tabellenletzter die Hauptrunde beendet", sagte Franz Fritzmeier gestern. Der Trainer ist davon überzeugt, dass sich seine Mannschaft bis zum bitteren Ende reinhängen wird: "Die Spieler wissen ja, dass es auch um ihre Zukunft geht. Egal, ob sie bleiben oder gehen. Und wir werden ja auch bis zum Schluss bezahlt."

Je schneller sich das Personal-Karussell dreht, umso kräftiger schießen die Spekulationen ins Kraut. Als Tauschgeschäft mit der Düsseldorfer EG wechselt deren Mitarbeiterin Katharina Schneider-Bodien aus der Presseabteilung zu den Pinguinen, dafür kehrt Torwart Patrick Klein zu seinem Stammverein in die Landeshauptstadt zurück und unterschreibt dort einen Vierjahresvertrag. Zum Glück stimmt bisher nur Teil eins dieser Nachricht. Am Donnerstag werden die Krefelder ihre neue Pressesprecherin vorstellen. Dagegen ist Kleins Abschied lediglich ein Gerücht. Nach Informationen unserer Zeitung hat sich der 21-jährige Goalie mit den Pinguinen bereits über eine Vertragsverlängerung geeinigt. "Das kann ich nicht bestätigen, aber zur DEG geht Patrick nicht", sagte Fritzmeier. Offen scheint die Zukunft von Tomas Duba zu sein. "Wir warten ab, bis er seine Knieverletzung überstanden und einige Spiele gemacht hat. Dann werden wir mit ihm sprechen. Ich weiß natürlich nicht, ob Tomas schon entschieden hat, ob er bleiben will oder nicht", sagte der Coach. Aus Straubing, wo die Pinguine am kommenden Freitag zu Gast sind, war zu hören, dass der Tscheche dort ganz oben auf der Wunschliste stehen soll.

Fritzmeier erklärte gestern, dass er und Rüdiger Noack gemeinsam mit den beiden Aufsichtsratsmitgliedern Wolfgang Schulz und Dieter Berten die Planungen für die neue Eiszeit vorantreiben: "Die grundsätzliche Planung steht schon. Wir haben schon einige Gespräche mit Kandidaten geführt. Wir sind uns einig, dass wir uns in der Spitze verstärken müssen." Rüdiger Noack will sich schon bald auf den Weg in den hohen Norden machen, um Spieler unter die Lupe zu nehmen."

Mit dem heutigen Training beginnt bei den Pinguinen die Mission "Fritzmeiers erster Auswärtssieg". "Wir müssen jetzt endlich auswärts punkten. Damit müssen wir direkt am Freitag in Straubing anfangen", sagte Daniel Pietta am Sonntag. Auch Herberts Vasiljevs ist der Meinung, dass es endlich mal an der Zeit wäre, wieder auf fremdem Eis Punkte zu sammeln: "Auswärts sind wir regelrecht ein Punktelieferant, das muss jetzt sofort aufhören. Uns fehlt einfach das Selbstvertrauen. Ich hoffe, dass der Sieg gegen Schwenningen, auch wenn wir nicht gut gespielt haben, uns neues Selbstvertrauen gibt. So wie es jetzt ist, kann es nicht weitergehen, ansonsten werden wir weiter ganz unten stehen."

Quelle: RP
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