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Krefeld Pinguine
Pinguine in Augsburg mit Daniel Pietta

Krefeld Pinguine: Pinguine in Augsburg mit Daniel Pietta
Auch für Daniel Pietta (Nr. 86) gibt es morgen in Augsburg ein Wiedersehen mit den Panthern. FOTO: KN
Del. Eishockey: Der Krefelder Kapitän kann morgen im ersten Auswärtsspiel der neuen DEL-Saison auflaufen. Trainer Rick Adduono funktioniert Verteidiger Oliver Mebus zum Stürmer um. Hunter Bishop verletzt. Dämpfer bei Torwartsuche. Von H.-G. Schoofs

Nach acht Wochen Vorbereitung beginnt für die Pinguine am kommenden Wochenende die 22. Eiszeit in der Deutschen Eishockey- Liga. Morgen Abend sind die Schwarz-Gelben bei den Augsburger Panther zu Gast, Sonntag (16.30 Uhr) kommen die Straubing Tigers zur Heimpremiere in den König-Palast. Fraglos ein Startprogramm, bei dem das Team von Trainer Rick Adduono punkten kann oder vielleicht sogar muss. Denn diese beiden Gegner aus dem Süden der Republik sollten die Krefelder am Ende der Hauptrunde hinter sich gelassen haben. "Wir sind bereit und werden morgen unser Spiel spielen", sagte Adduono gestern nach dem Training.

Wenn sich die Pinguine bereits heute auf den Weg in die Fuggerstadt machen, wird Daniel Pietta in den Mannschaftsbus einsteigen. Der neue Kapitän bekam nach seiner Gehirnerschütterung aus dem CHL-Spiel gegen die Vienna Capitals gestern grünes Licht von den Ärzten. Das gilt auch für Stürmer Christian Kretschmann. Trotzdem gibt es neben den drei Langzeitverletzten Tomas Duba, Istvan Sofron und Dominik Meisinger einen weiteren Ausfall. Stürmer Hunter Bishop konnte gestern wegen einer Leistenverletzung nicht trainieren und muss ein paar Tage pausieren. Da passt es ganz gut, dass Neuzugang Jeff Szwez gestern beim Training einen so guten Eindruck hinterließ, dass Adduono ihn morgen von Beginn an einsetzen will. "Er war zwar vier Wochen nicht auf dem Eis, ist aber fit und will unbedingt spielen", sagte der Trainer gestern. Das 34-jährige Kraftpaket aus Kanada mit deutschem Pass wird an der Seite von Yared Hagos und Oliver Mebus auflaufen. Letzter wurde vom Coach kurzfristig zum Stürmer umfunktioniert, weil Lukas Koziol vorerst in der DEL2 bei den Füchsen Weißwasser zum Einsatz kommen soll.

In der Abwehr bleiben damit drei Formationen (Fischer/St. Pierre, Weihager/Supis, Sonnenburg/Hanusch). Als einzige Reihe, die bereits länger zusammenspielt, geht morgen das Trio Vasiljevs/Driendl/Hauner aufs Eis. Martin Schymainski ersetzt Istvan Sofron im ersten Sturm und soll dort an der Seite von Daniel Pietta und Henrik Eriksson den defensiveren Part übernehmen. Ein weiteres Sturmtrio lautet Kretschmann/Collins/Mieszkowski.

In Überzahl soll Mike Collins im ersten Sturm für Schymainski eingesetzt werden. An der blauen Linie sind dabei Nick St. Pierre und David Fischer vorgesehen. Die Driendl-Reihe ist zusammen mit dem Abwehrduo Weihager/Hanusch ebenfalls für das Powerplay vorgesehen.

Im Tor genießt Patrick Klein das volle Vertrauen des Trainers: "Er ist mein Nummer-Eins-Torwart", sagte Adduono. Starkreden müssen die Verantwortlichen und Spieler ihre etatmäßige Nummer 2 nicht. Denn Klein ist auf dem besten Wege, einer der besten deutschen Torhüter zu werden.

Bei der Suche nach einem weiteren DEL tauglichen Torhüter musste Rüdiger Noack gestern einen Rückschlag einstecken. Das Vorhaben, Sebastian Stefaniszin für vier Wochen aus Duisburg loszueisen, scheitert an den Wechselbestimmungen des DEB. Ein Spieler, der im Sommer innerhalb von Deutschland den Verein gewechselt hat, darf nach einem erneuten Wechsel nicht mehr zu seinem letzten Verein zurückkehren. Stefaniszin wechselte von Köln nach Duisburg. Wenn er jetzt zu den Pinguinen kommen würde, dürfte er in dieser Saison nicht mehr für die Füchse spielen. "Ich verstehe diese Regel nicht. Wir haben in Deutschland doch gar nicht so viele Spieler", sagte der sportliche Berater. Der will aber nichts unversucht lassen, irgendwo doch noch einen deutschen Goalie zu finden.

Quelle: RP
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