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Krefeld Pinguine
Pinguine treffen nicht ins Iserlohner Tor

Krefeld Pinguine: Pinguine treffen nicht ins Iserlohner Tor
Erschrocken schauen Nick St. Pierre und und Mike Collins (v.l.) aufs Eis: Krefelds Torwart Tomas Duba krümmt sich vor Schmerzen am Boden und kann nicht mehr weiterspielen. Zuvor war er mit Jason Jaspers, der hinter ihm liegt, zusammengerauscht. Schiedsrichter Krawinkel entscheidet sofort auf Penalty für Iserlohn. FOTO: Samla
Del. Am Freitagabend unterlagen die Pinguine beim Tabellenzweiten Iserlohn Roosters mit 0:3. Torwart Tomas Duba verletzte sich dabei am Innenband und wird morgen im Heimspiel gegen die Kölner Haie fehlen. Von Josef Hermanns und Oliver Schaulandt Berichten Aus Iserlohn

Wenn ein Tabellenzweiter zuhause gegen den Tabellenletzten antritt, dann verspricht das eigentlich eine klare Sache zu sein. Doch in Iserlohn war von einem Unterschied zwischen den Roosters und den Krefeld Pinguinen nicht wirklich etwas zu sehen. Dennoch unterlagen die Gäste mit 0:3 - und müssen sich Sorgen um ihren Torwart Tomas Duba machen, der mit Innenbandverletzung ausschied.

Die Pinguine mussten kurzfristig auf Verteidiger Kyle Sonnenburg verzichten, dessen Verletzung am Hüftbeuger noch nicht vollständig ausgeheilt ist. Damit standen Franz Fritzmeier nur sechs Verteidiger zur Verfügung. Der wiedergenese Nick St. Pierre verteidigte an der Seite von Oliver Mebus. Die dritte Verteidigung bildeten Steve Hanusch und Thomas Supis, die erste David Fischer und Scott Valentine.Den dritten Sturm bildeten Norman Hauner und Christian Kretschmann. Zu ihnen gesellte sich wechselweise Daniel Pietta und Mike Collins. In der vierten Reihe spielten Istvan Sofron, Yared Hagos und Robin Weihager.

Trainer Fritzmeier zeigte sich vor dem Spiel sehr zuversichtlich. "Ich habe ein gutes Gefühl, und ich glaube, dass wir heute etwas holen können", sagte der Coach noch kurz vor dem Auftaktbully. "Es muss natürlich alles passen. Wir dürfen uns in den ersten Minuten hier in diesem Hexenkessel nicht überrennen lassen, müssen selber mehr laufen wie unser Gegner, und wir müssen von der Strafbank weg bleiben."

Die Gäste ließen den Tabellenzweiten nicht ins Spiel kommen. So kamen die Gastgeber nur mit Distanzschüssen, bei denen sich Verteidiger Ryan Button hervortat, zu Torgelegenheiten. Dabei war Tomas Duba aber stets auf dem Posten. Die Pinguine ihrerseits setzen im verteilten ersten Drittel in der Offensive einige Duftmarken. Nach einem Schuss von Yared Hagos bemühten die Schiedsrichter den Videobeweis (3.), aber verweigerten dem Tor die Anerkennung. Schrecksekunde dann für Krefeld: Nach 18 Minuten schob Oliver Mebus in Überzahl Jason Jaspers unglücklich in Torwart Duba, der sich dabei am Knie verletzte und das Eis verlassen musste. Schiedsrichter Markus Krawinkel, übrigens ehemaliger Krefelder DEL-Spieler, entschied sofort auf Penalty für Jaspers. Den aber meisterte Patrick Klein, der fortan für Duba das Krefelder Tor hütete.

Eine ausgeglichene Angelegenheit mit nur wenigen Höhepunkten vor beiden Toren war das Mitteldrittel. Die beste Chance für Iserlohn hatte Kevin Lavalle, als er freistehend am langen Eck vorbei zielte (31.) und Krefeld zwei Zeigerumdrehungen später, als Andy Driendl ein Zuspiel von Oliver Mebus vor dem gegnerischen Tor knapp verpasste. Mächtig unter Druck gerieten die Pinguine kurz vor Drittelende, als zunächst Nick St. Pierre in die Kühlbox musste und ihm kurze Zeit später noch David Fischer folgte. 17 Sekunden waren die Krefelder da sogar mit zwei Mann weniger auf dem Eis. In dieser Zeit verletzte sich Verteidiger Oliver Mebus nach einem Check des ehemaligen Krefelders Boris Blank und ging vom Eis, kam aber im letzten Drittel zurück. Dank eines sicheren Patrick Kleins brachten die Pinguine das 0:0 aber in die zweite Pause.

Im Schlussdrittel fielen dann doch noch Tore. Nachdem Krefelds Henrik Eriksson alleine vor dem besten Iserlohner, Torhüter Chet Pickard, auftauchte und die Scheibe nicht ins Tor brachte, erzielte Jason Jaspers die 1:0-Führung für die Hausherren. Die Pinguine drängten danach vehement auf den Ausgleich, scheiterten aber immer wieder am Iserlohner Goalie oder setzten die Scheibe Zentimeter am Kasten vorbei. Die Entscheidung fiel in der 57. Minute, als Chris Connolly mit einem satten Schuss über die Fanghand von Klein zum 2:0 traf. Fritzmeier nahm 153 Sekunden vor dem Ende seine Auszeit und beorderte Patrick Klein vom Eis, doch der Schuss ging nach hinten los - Dupont traf ins leere Tor.

Quelle: RP
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