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Pinguine trennen sich von Istvan Sofron

Lokalsport: Pinguine trennen sich von Istvan Sofron
Nach 129 DEL-Spielen (22 Tore/33 Assists) für die Pinguine verabschiedete sich Istvan Sofron gestern. Diese Saison kam er auf 27 Einsätze und erzielte dabei nur zwei Treffer. Einen davon beim erster Saisongastspiel in Straubing, das die Krefelder mit 3:4 nach Verlängerung verloren haben. FOTO: AD
Del. Eishockey: Der ungarische Nationalstürmer wechselt mit sofortiger Wirkung zum österreichischen Club EC Klagenfurt.Heute sind die Krefelder in Straubing zu Gast. Katharina Schneider-Bolien wurde als neue Pressesprecherin vorgestellt. Von H.-G. Schoofs

Das Kommen und Gehen nimmt bei den Pinguinen in dieser Eiszeit kein Ende. Ehe sich die Mannschaft gestern auf dem Weg zum heutigen Auswärtsspiel bei den Straubing Tigers machten, nahm das schwarz-gelbe Personalkarussell Fahrt auf. Der ungarische Nationalstürmer Istvan Sofron wechselt mit sofortiger Wirkung zum österreichischen Traditionsclub EC Klagenfurt. Neu an Bord bei den Krefelder ist Kathrin Schneider-Bolien, die heute als Nachfolgerin von André Schicks ihr Amt als Pressesprecherin antritt und die Leitung der Öffentlichkeitsarbeit übernimmt. Die 23-jährige Studentin war bisher bei der Düsseldorfer EG Assistentin des Pressesprechers Frieder Feldmann.

Der am Ende dieser Saison auslaufende Vertrag mit Sofron wurde auf Wunsch des Spielers aufgelöst. Der Ungar hat sich mit seiner Nationalmannschaft für die A-Weltmeisterschaft qualifiziert und den Wunsch geäußert, eine besondere Vorbereitung auf das Turnier absolvieren zu wollen. Dies wird er bereits ab Sonntag beim österreichischen Rekordmeister EC Klagenfurt im Spiel gegen die Graz 99ers tun. Sofron war 2013 an die Westparkstraße gewechselt. "Wir möchten Istvans internationale Karriere mit dieser Freigabe unterstützen. Die Weltmeisterschaft ist eine tolle Möglichkeit für jeden Spieler. Wir bedanken uns für seinen Einsatz bei den Pinguinen und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute", erklärte Rüdiger Noack. Sofron befand sich nach eigener Aussage in einem mentalen Tief: "Ich hoffe, durch die neue Herausforderung kann ich zu meiner Topform zurückfinden. Ich danke den Pinguinen, dass sie mir damals als junger Spieler das Vertrauen schenkt und mir die Möglichkeit geboten haben, in einer Topliga zu Spielen."

Mit Kathrin Schneider-Bolien (siehe auch zur Person) ist bei den Pinguinen zum ersten Mal eine Frau im harten Männersport Eishockey für die Pressearbeit zuständig. "Ich kenne Katharina schon von vorherigen gemeinsamen Projekten in Düsseldorf und bin überzeugt davon, dass sie genau die Richtige für diese Stelle ist. Sie verfügt über das notwendige journalistische Handwerk und kennt sich mit den sozialen Medien sehr gut aus. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit", erklärte Geschäftsführer Karsten Krippner. Die neue Pressesprecherin, die in der Landeshauptstadt einen guten Ruf genießt, sieht ihrer neuen Aufgabe trotz der aktuellen schwierigen Gesamtsituation in Krefeld mit Zuversicht entgegen: "Das ist eine tolle Chance für mich, die Öffentlichkeitsarbeit solch eines Traditionsvereins wie die Krefeld Pinguine es sind, verantworten zu dürfen. Ich bin gespannt auf meine neuen Aufgaben an der Westparkstraße. Ich kenne ja von meiner Arbeit bei der DEG die Situation bei einem Tabellenletzten. Dort haben Fans und Mannschaft in schwierigen Zeiten eine Einheit gebildet. Das will ich auch hier anstoßen."

Im Mannschaftbus der Pinguine blieb wie bereits berichtet der Platz von Stürmer Mark Hurtubise (Leistenverletzung) frei. "Das tut sehr weh", sagte Fritzmeier. Damit er zwölf Stürmer aufbieten kann, fuhren Lukas Koziol und Dominik Meisinger mit nach Niederbayern. Verteidiger Robin Weihager wird wieder im Angriff eingesetzt. Koziol plant der Coach an der Seite von Daniel Pietta und Martin Schymainski ein. Christian Kretschmann soll den Platz von Hurtubise einnehmen. Die Torwartfrage wollte Fritzmeier gestern nicht beantworten.

In Straubing erwartet die Pinguine heute ab 19.30 Uhr bärenstarke Tigers, die vier ihrer jüngsten fünf Spiele gewannen. Mit einem Sieg über Krefeld soll der Kontakt zu den Pre-Play-off-Plätzen bestehen bleiben. "Uns erwartet ein heißer Tanz und ein harter Kampf. Unser Sieg gegen Schwenningen war gut für das Selbstvertrauen. Die Tigers sind sicher besser besetzt, aber wir wollen zeigen, dass wir mitspielen können", sagt Fritzmeier. An seine Rückkehr am Sonntag nach Köln denkt er noch nicht: "Das ist für mich noch weit weg. Mein Fokus liegt nur auf Straubing."

Quelle: RP
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