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Krefeld Pinguine
Pinguine weiter mit Adduono und Pyka

Krefeld Pinguine: Pinguine weiter mit Adduono und Pyka
Rick Adduono (li) und Reemt Pyka blicken weiter gemeinsam bei den Pinguinen in die Zukunft. FOTO: KN
Del. Eishockey: Das Trainergespann wird auch in der neuen Saison bei den Krefeldern an der Bande das Sagen haben. Beide würdigten gestern die gute Zusammenarbeit. Herberts Vasiljevs soll noch eine Saison spielen und dann Trainer werden. Von H.-G. Schoofs

Für die wichtigste Personalentscheidung im sportlichen Bereich ließen sich die Pinguine nach dem Play-off-Aus offiziell ziemlich viel Zeit. Dabei stand eigentlich schon vor dem Höhepunkt der Eiszeit fest, dass zumindest Rick Adduono weiter Cheftrainer bleibt. Denn nach Informationen unserer Zeitung soll der 60-jährige Kanadier bereits im September seinen jetzt auslaufenden Vertrag per Handschlag verlängert haben. Seit gestern ist es jedenfalls amtlich, dass Adduono bleibt. Das gilt auch für seinen Assistenten Reemt Pyka.

Aufgrund der insgesamt sportlich erfolgreichen Zeit unter der Regie des Trainerduos und der positiven Entwicklung vieler junger Spieler war für die Verantwortlichen der KEV Pinguine Eishockey GmbH die Entscheidung leicht, die beiden Trainer für das kommende Jahr unter Vertrag zu nehmen. Adduono selbst fühlt sich den Pinguinen mittlerweile tief verbunden. "Ich bin froh und stolz, der Trainer eines solchen Teams sein zu dürfen und verspreche unseren unglaublichen Fans, alles zu tun, um ihnen eine weitere erfolgreiche Saison zu schenken. Wir werden gemeinsam hart arbeiten, um den nächsten Schritt zu machen. Mein Traum ist es, in Krefeld einmal den Titel zu gewinnen. Natürlich ist das mit unseren Mitteln schwer, doch es ist das ganz große Ziel, das mich antreibt. Ich möchte so lange wie möglich in Krefeld bleiben", erklärte der sympathische Coach gestern.

Unumstritten war Adduono in dieser Saison nicht. Viele Experten kritisierten sein ständiges Würfelspiel mit den Stürmern, sein Coaching und sein Woche für Woche gleiches Trainingsprogramm. Letzteres sorgte auch innerhalb der Mannschaft für Unmut. Daher besteht vor der neuen Eiszeit innerhalb des Teams eine Menge Redebedarf. Adduono muss sich zum Beispiel mehr zu den jungen deutschen Spielern bekennen, deren sportliche Entwicklung für die Pinguine aufgrund der bescheidenen finanziellen Mittel wichtig ist.

Reemt Pyka ist mittlerweile das aktive Urgestein des Krefelder Eishockeys. Kaum jemand ist so sehr an der Westparkstraße verwurzelt wie der Norddeutsche, der am Niederrhein sein Glück fand und auch unter Adduono viel dazu lernen konnte. Trotz einiger Spieler, die sehr lange im Team stehen, und dem dienstältesten DEL-Cheftrainer Adduono ist er es, der die längste Zeit aller Angestellten in der Profi-Abteilung von KEV oder Pinguinen verbrachte. Entsprechend war es für ihn selbst keine Frage, sein Arbeitspapier zu verlängern, nachdem sich auch sein "Chef" für ihn stark machte und für eine Weiterverpflichtung plädierte. Pyka ist seit 2005 Co-Trainer und war acht Jahre Spieler des KEV. "Ich fühle mich in Krefeld sehr wohl. Die Zusammenarbeit mit Rick klappt hervorragend. freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm", sagte er gestern und zeigte sich glücklich, auch in der Zukunft ein wichtiger Teil der Krefeld Pinguine zu sein.

Als Urgestein gilt auch Herberts Vasiljevs, der schon in der Saison 1994/95 für Krefeld in der DEL spielte und jetzt seit 2005 ein Pinguin ist. Im Mai wird der gebürtige Lette mit deutschem Pass 39 Jahre alt. Um seine Zukunft wird derzeit heftig diskutiert. Nach Informationen unserer Zeitung gibt es einen Plan, wonach der Kapitän noch eine Saison Stürmer des Teams bleibt. Ab der Saison 2016/17 soll er als Inhaber der B-Lizenz das DNL-Team des KEV trainieren und in der folgenden Saison Assistent des DEL-Trainers werden. Das alles soll in einem Dreijahresvertrag fixiert werden.

Quelle: RP
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