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Eishockey
Pinguine zweimal in der Favoritenrolle

Eishockey: Pinguine zweimal in der Favoritenrolle
Beim Gastspiel der Pinguine in Bremerhaven erzielte Daniel Pietta in dieser Szene bei angezeigter Strafe fast im Fallen die 3:2-Führung der Krefelder. Heute gibt es für den Topscorer der Liga ein Wiedersehen mit den Fischtown Pinguins. FOTO: samla
Krefeld. Eishockey: Die Krefelder wollen heute gegen Bremerhaven und am Sonntag gegen Schwenningen ihre Negativserie auf eigenem Eis beenden. Neben Pietta kehrt wohl auch Kretschmann ins Team zurück. Einsatz von Umicevic ist fraglich. Von H.-G. Schoofs

Sehnsüchtig warten die KEV-Fans auf den zweiten Saisonsieg im König-Palast. An diesem Wochenende bietet sich den Pinguinen gleich zweimal auf eigem Eis die Möglichkeit, endlich den Bock umzustoßen und sich als Sieger feiern zu lassen. Teil eins der Doppelschicht innerhalb von nur 42,5 Stunden steigt heute um 19.30 Uhr, wenn die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven zum ersten Mal in der Krefelder DEL-Geschichte zu Gast sind. Bereits 4000 Karten sind für das "Artgenossen-Duell" verkauft. Alleine bei der Aktion "Fußball triff Eishockey" wurden 1200 Tickets abgesetzt. Am stärksten vertreten wird der SV St. Tönis sein. Sonntag kreuzen die Schwarz-Gelben im KöPa bereits um 14 Uhr mit den Schwenninger Wild Wings die Schläger. Auch wenn es in der Liga eng zugeht und beide Gegner schon für große Überraschnungen sorgten, schlüpfen die Pinguine jeweils in die Rolle des Favoriten.

Nach dem Derbysieg in Köln stieg das Stimmungsbarometer im Lager der Pinguine deutlich an. Für die KEV-Fans war das pures Balsam für die angeschlagene schwarz-gelbe Seele. Auch Trainern und Spielern war deutlich anzumerken, dass dieser Überraschungserfolg vor diesem wichtigen Heim-Wochenende befreiend wirkte. Wenn gleich Franz Fritzmeier das gestern nicht überbewerten wollte: "Wir bewegen uns eigentlich immer auf einem schmalen Grad. Wir sind nach Siegen nie zu hoch erfreut und nach Niederlagen nie in einem Stimmungstief. Natürlich waren die Spieler nach den Niederlagen gegen Berlin und in München enttäuscht, das hat man deutlich gemerkt. Das muss ja auch so sein." Der Trainer ist sich der Tatsache bewusst, dass für die Fans am Sonntagabend sechs Punkte mehr auf dem Konto stehen müssen: "Alle denken, dass wir diese beiden Gegner schlagen müssen. Natürlich streben wir so schnell wie möglich einen Heimsieg an, besonders für unsere Fans, die uns immer sehr gut unterstützen. Aber das wird kein Selbstläufer. Die kommenden Gegner müssen wir genauso respektieren wie Köln oder München. Bremerhaven steht in der Tabelle vor uns. Die Mannschaft ist nicht so schlecht besetzt, wie viele denken." Der Coach baut heute auf die "positive Energie" aus den vergangenen beiden Begegnungen: "Das heißt aber nicht, dass wir jetzt anrennen müssen, weil die Bremerhavener sehr defensiv spielen und auf Konter lauern. Wir müssen eine Balance zwischen Angriff und Abwehr finden. In Köln hat das funktioniert." Mit welchem Aufgebot die Pinguine heute antreten werden, stand gestern noch nicht fest. Neben Daniel Pietta kehrt wahrscheinlich Christian Kretschmann ins Team zurück. Der Einsatz von Dragan Umicevic entscheidet sich heute nach dem Pre-Game-Training. In der Abwehr nimmt Neuzugang Mikko Vainonen den Platz des jungen Mike Schmitz ein. Die Torwartfrage wollte Fritzmeier noch nicht beantworten. Denn falls Umicevic auflaufen kann, muss ein überzähliger Kontingentspieler auf die Tribüne. Wenn der Coach sich für Niklas Treutle im Tor entscheidet, könnte es Patrick Galbraith treffen. Dann würde Patrick Klein als Back-Up-Goalie ins Aufgebot zurückkehren.

Quelle: RP
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