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Krefeld Pinguine
Torwart Tomas Duba will die Haie zähmen

Krefeld Pinguine: Torwart Tomas Duba will die Haie zähmen
Gestern nach dem Training traf sich die Mannschaft im Presseraum des KöPa. Die Spieler verzierten verschiedene Fanartikel und Mannschaftsposter mit ihren Unterschriften. Dazu zählten auch die neuen Fan-Caps mit gelbem oder schwarzem Schriftzug, die den Akteuren sehr gut gefallen. FOTO: Thomas Lammertz
Del. Eishockey: Die Nummer eins der Pinguine hinterließ im Training einen sehr guten Eindruck und steht morgen im Auswärtsspiel in Köln vor seinem DEL-Saisondebüt. Der Tscheche freut sich über Patrick Kleins guten Leistungen. Von H.-G. Schoofs

Auch wenn die Pinguine morgen im Auswärtsspiel bei den Kölner Haien vor einer sehr schweren Aufgabe stehen, kommt dieses erste Saisonderby gegen die Domstädter eigentlich genau zum richtigen Zeitpunkt. Denn ein Sieg gegen den rheinischen Rivalen wäre ausreichend Balsam für die Krefelder Eishockey-Seele, die unter dem schlechtesten Saisonstart seit acht Jahren so sehr leiden muss. Ferner würde ein Erfolgserlebnis vor dem Gastspiel des Deutschen Meisters Adler Mannheim am Sonntag im König-Palast das arg ramponierte Selbstvertrauen wieder wachsen lassen.

Die personelle Situation ist im Lager der Pinguine so gut wie noch nie in dieser noch jungen DEL-Saison. Drei Torhüter, acht Verteidiger und zwölf Stürmer arbeiteten gestern im Training hart und konzentriert. Allen voran Tomas Duba. Die Nummer eins im Tor der Pinguine befindet sich nach seinem Faserriss im Hüftbeuger in guter Verfassung und glänzte Dienstag und gestern mit einigen tollen Saves. "Ich fühle mich gut und bin bereit. Ob ich in Köln im Tor stehe, entscheidet der Coach", sagte der Tscheche. Rick Adduono ließ bereits durchblicken, dass Duba vor seinem Saisondebüt in der DEL stehen wird. Die Nummer eins brennt auf seinen Einsatz und will die Haie zähmen: "Istvan Sofron, der ja auch so lange verletzt war, und ich freuen uns riesig auf das Spiel und wollen dem Team helfen. Wir müssen jetzt schnell wieder zu unserer mentalen Stärke zurückfinden und Selbstvertrauen tanken."

Dass Duba von Patrick Klein in den ersten acht Punktspielen so glänzend vertreten wurde, ist für den Tschechen "keine Überraschung": "Ich wusste, dass Patrick einen sehr guten Job machen wird. Viele Experten haben damit vielleicht nicht gerechnet. Das war für ihn wegen des großen Verletzungspech nicht leicht. Er ist cool geblieben und mit dem Druck sehr gut klar gekommen. Alle wissen jetzt, dass Patrick jederzeit eingesetzt werden kann." Rüdiger Noack ist der Überzeugung, dass Klein ein großes Entwicklungspotenzial besitzt und in der DEL das Zeug zu einem deutschen Nummer-Eins-Torwart hat. Daher will er auch so schnell wie möglich den Vertrag mit dem 21-Jährigen verlängern. Wie weit der neue Verteidiger Scott Valentine dem Team morgen schon helfen kann, wird das Match zeigen. Im Training hinterließ der Kanadier an der Seite von Thomas Supis einen soliden Eindruck. Kyle Sonnenburg gesellte sich zu Robin Weihager. Oliver Mebus wird sich wohl zunächst mit der Rolle des siebten Verteidigers begnügen müssen. Vorne trainierten die Reihen im Vergleich mit dem Münchenspiel unverändert. Eine kleine Veränderung gibt es in Überzahl. In der zweiten Formation tauchte Andi Driendl zusammen mit Weihager an der blauen Linie als zusätzlicher Stürmer auf. Dadurch soll die Kreativität erhöht werden.

Quelle: RP
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