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NHL-Profi
Rieder fällt für den Rest der Eishockey-WM aus

St. Petersburg. Das deutsche Eishockey-Nationalteam muss für den Rest der WM ohne NHL-Profi Tobias Rieder auskommen. Der Stürmer der Arizona Coyotes hat sich einen Teileinriss des Innenbandes im linken Knie zugezogen und muss für voraussichtlich vier bis sechs Wochen aussetzen. Im Kampf um den Viertelfinal-Einzug ist das für die Auswahl von Bundestrainer Marco Sturm ein herber Rückschlag. "Er ist enorm wichtig. Er ist einer unserer besten Spieler", sagte Bundestrainer Marco Sturm. "Sein Ausfall ist ganz bitter. Wir müssen jetzt als Team noch enger zusammenrücken." Rieder werde bereits an diesem Samstag nach Hause fliegen, teilte der Deutsche Eishockey-Bund mit. Der Landshuter hatte sich am Donnerstag beim 2:5 gegen Kanada bei einem Zusammenprall mit dem kanadischen NHL-Spieler Corey Perry verletzt. Das 5:2 gegen Weißrussland am Freitagabend verfolgte der 23-Jährige in St. Petersburg nur als Zuschauer. "Bei einer Weltmeisterschaft mit einer Verletzung ausscheiden zu müssen, ist natürlich besonders bitter", erklärte er. Deutschland hat beim Turnier in Russland gute Chancen, erstmals seit fünf Jahren wieder den Sprung unter die besten Acht zu schaffen. Möglicherweise reicht dafür ein Sieg aus den beiden abschließenden Gruppenspielen gegen die USA am Sonntag und am Montag gegen Ungarn.

(dpa)
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