Tennis: Weingärtner ausgeschieden: Erfolgreicher Saisonauftakt für Barna
zuletzt aktualisiert: 01.01.2002 - 15:12Neuss (rpo). Die deutschen Damen sind mit eher negativen Ergebnissen ins neue Tennis-Jahr gestartet. Lediglich Anka Barna durfte sich über einen Sieg freuen.
Die deutsche Hallen-Meisterin aus Leimen erreichte beim WTA-Turnier an der australischen Goldküste durch ein 6:3, 1:6, 6:2 gegen die an Nummer sechs gesetzte Italienerin Rita Grande das Achtelfinale. Dort trifft die 24-Jährige auf die Australierin Nicole Pratt. Dagegen mussten Marlene Weingärtner aus Leimen und die Mannheimerin Bianka Lamade bereits nach der ersten Runde wieder die Koffer packen.
Weingärtner musste sich der an Nummer acht gesetzten Japanerin Ai Sugiyama 0:6, 6:4, 2:6 geschlagen geben. Bianka Lamade unterlag der Slowakin Daniela Hantuchova 1:6, 5:7. Nicht besser erging es bei den Herren Axel Pretzsch bei der ATP-Konkurrenz im indischen Chennai. Der Berliner war beim 1:6, 4:6 den Slowaken Dominik Hrbaty, Nummer sechs der Setzliste, chancenlos.
Keine Blöße gaben sich dagegen die topgesetzten Stars Jewgeny Kafelnikow und Tim Henman bei den Vorbereitungsturnieren für das erste Grand-Slam-Turnier der Saison, der Australian Open Ende Januar. Olympiasieger Kafelnikow besiegte zum Auftakt des mit einer Million Dollar dotierten ATP-Turniers in Katar den Tschechen Daniel Vacek 7:6 (7:0), 6:4. Härter zu kämpfen hatte der Brite Henman, um bei der mit 375.000 Dollar dotierten Herren-Konkurrenz in Adelaide Lokalmatador Richard Fromberg 6:3, 6:7 (5:7), 6:0 zu bezwingen.
Beim Hopman-Cup in Perth verbuchten unterdessen die USA und Belgien Erfolge. Die Amerikaner setzten sich am zweiten Spieltag der mit 500.000 Dollar dotierten inoffiziellen Mixed-WM mit 3:0 durch. Die frühere Weltranglistenerste Monica Seles besiegte Virginie Razzano 6:3, 6:4, im Anschluss setzte sich Jan-Michael Gambill 6:4, 6:4 gegen Arnaud Clement durch. Auch das bedeutungslose Mixed-Doppel gewannen Seles/Gambill mit 6:1, 6:4 klar gegen Razzano/Gambill.
In der Vorrundengruppe B setzte sich Belgien trotz der überraschenden 4:6, 4:6-Niederlage von Wimbledonfinlistin Kim Clijsters gegen Francesca Schiavone noch mit 2:1 gegen Italien durch.
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