Altmeisterin überrascht Konkurrenz: Erneuter Erfolg für Butirskaja
zuletzt aktualisiert: 19.01.2002 - 18:53Lausanne (rpo). Der dritte EM-Erfolg für Maria Butirskaja kam schon etwas überraschend. Die "Altmeisterin" verwies bei den Titelkämpfen in Lausanne Titelverteidigern Irina Slutskaja und Viktoria Wolschkowa auf die Plätze.
Die viermalige Titelträgerin Slutskaja, die schon im Kurzprogramm unter ihren Möglichkeiten geblieben war, präsentierte sich auch bei der Kür-Entscheidung nicht in Bestform. Ein Sturz und mehrere Unsicherheiten trübten das Gesamtbild. Durchwachsen war allerdings auch Butirskajas Vorstellung. Die Ex-Weltmeisterin konnte insbesondere in ihrer einstigen Domäne, dem künstlerischen Ausdruck, nicht mehr wie früher überzeugen.
Wolschkowa, wie den vergangenen Jahren erneut Gewinnerin der Bronzemedaill, scheiterte als vorletzte Läuferin nicht zum ersten Mal an ihren Nerven. Alle übrigen Athletinnen hatten in einer schwachen Konkurrenz mit der Medaillenvergabe nie etwas zu tun.
Entscheidung ohne deutsche Beteiligung
Die deutsche Vize-Meisterin Andrea Diewald aus München war bereits in der Qualifikation ausgeschieden und hatte damit nicht einmal den Sprung ins Kurzprogramm der besten 30 Läuferinnen geschafft. Die nationale Titelträgerin Katharina Häcker aus Mannheim ist noch zu jung für internationale Senioren-Meisterschaften und wird die Deutsche Eislauf-Union (DEU) daher bei den Junioren-Weltmeisterschaften vertreten.
Durch Tatjana Totmianina im Paarlauf und Ex-Weltmeister Alexej Jagudin bei den Herren waren zwei weitere Titel an Russland gegangen. In der Eistanz-Konkurrenz setzten sich die Franzosen Marina Anissina und Gwendal Peizerat durch. Die europäischen Titelkämpfe 2003 werden vom 20. bis 25. Januar im schwedischen Malmö ausgetragen.
ERGEBNISÜBERSICHT
Endstand bei den Damen:
1. Maria Butirskaja 3,0 Punkte 2. Irina Slutskaja 3,2 3. Viktoria Wolschkowa (alle Russland) 5,0 4. Galina Maniaschenko (Ukraine) 7, 2 5. Elina Kettunen 11,2 6. Susanna Pöykiö (beide Finnland) 11,8 7. Silvia Fontana (Italien) 12,2 8. Laetitia Hubert (Frankreich) 14,8 9. Elena Liaschenko (Ukraine) 15,8 10. Julia Sebestyen (Ungarn) 18,2 11. Vanessa Gusmeroli (Frankreich) 19,0 12. Julia Lautowa (Österreich) 21,0 13. Sarah Meier (Schweiz) 23,2 14. Mojca Kopac (Slowenien) 25,6 15. Zuzana Babiakova (Slowakei) 26,4
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