Handball-EM: Favoriten vorzeitig weiter
zuletzt aktualisiert: 26.01.2002 - 21:39Jönköping (rpo). Die Topfavoriten haben bei der 5. Handball-EM in Schweden vorzeitig die Hauptrunde erreicht. In der "deutschen Gruppe" besiegte Frankreich einen Tag nach dem Unentschieden zum Auftakt gegen die DHB-Auswahl (15:15) den WM-Dritten Jugoslawien in Jönköping 22:20 (14:9) und ist damit ebenso weiter wie Deutschland, das 26:21 (13:9) gegen Kroatien gewann. Ebenfalls in der Hauptrunde stehen Olympiasieger Russland und Gastgeber Schweden, das nach einem 31:22 (14:12) gegen Tschechien als einziges Team noch verlustpunktfrei ist.
Die Russen tun sich allerdings weiter schwer. 19 Stunden nach dem überraschenden Punktverlust gegen Dänemark (25:25) kam das Team um den Essener Dimitri Torgowanow im Duell mit Israel nur zu einem schmeichelhaften 27:26 (16:11). Im zweiten Spiel der Gruppe B setzte sich Dänemark durch einen 27:20 (10:10)-Erfolg gegen Portugal an die Spitze. Die jeweils drei Gruppenersten qualifizieren sich nach den letzten Vorrundenspielen am Sonntag für die Hauptrunde.
In der Gruppe A machten bislang die Schweden die Hauptrunden-Teilnahme perfekt, Polen kassierte beim 23:30 (13:13) gegen die Ukraine die zweite Niederlage. In der Gruppe C, in der nach zwei Unentschieden am ersten Spieltag Gleichstand herrschte, ist noch alles offen. Spanien verbuchte beim 24:22 (14:10) gegen die Schweiz ebenso den ersten Sieg wie Island beim 31:25 (15:11) gegen Slowenien.
Im Duell Frankreich gegen Jugoslawien traf vor 5700 Zuschauern in der Kinnarps-Arena der Ex-Hamelner Nedeljko Jovanovic (8/1) am besten für die Jugoslawen. Der WM-Dritte hatte in seiner ersten Partie Kroatien demontiert (34:22), konnte an die starke Leistung aber nicht anknüpfen. Der Magdeburger Joel Abati (3/1) gehörte bei den Franzosen zu den auffälligsten Akteuren.
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