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Bundesliga
FC Schalke 04 verunsichert in Frankfurt

Frankfurt - Schalke
Frankfurt - Schalke FOTO: dpa, brx htf
Frankfurt/Main. Mit einer faden Nullnummer haben Eintracht Frankfurt und Schalke 04 ihre angespannten Situationen im Fußball-Oberhaus nicht entscheidend verbessern können. Im ersten Sonntags-Spätspiel der Bundesliga-Geschichte boten beide Teams den Zuschauern zur besten TV-Krimi-Zeit einen Langweiler auf ganz schwachem Niveau.

Nach dem fünften sieglosen Spiel in Serie stecken die Hessen mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz weiter ganz tief im Abstiegskampf. Die völlig enttäuschenden Schalker fielen von einem Europa-League-Platz auf Rang sieben zurück.

Die Formschwäche beider Teams wurde über weite Strecken fast bilderbuchartig deutlich. In einem höhepunktarmen Erstliga-Kick bekamen die Zuschauer nur ein Minimum an Qualität zu sehen, von gefälligen Kombinationen ganz zu schweigen. In den gesamten ersten 45 Minuten sorgte allein ein Kopfball von Marco Russ an die Latte (24. Minute) für Gefahr - das war's. Ansonsten: Unzulänglichkeiten und Fehler en masse auf beiden Seiten, dazu blanke Mutlosigkeit. Spielerische Glanzpunkte blieben völlig aus.

In einer strukturarmen Partie waren die abstiegsgefährdeten Frankfurter noch etwas aktiver, obwohl auch bei den Profis des in die Kritik geratenen Trainers Armin Veh die Verunsicherung immer wieder zu spüren war. Zur einzigen Chance in Halbzeit eins musste fast zwangsläufig eine Standardsituation herhalten: Nach einem Freistoß von Szabolcs Huszti beförderte Russ den Ball an den Pfosten.

Tore hätte allerdings auch keine beider Mannschaften verdient gehabt. Schon gar nicht die erschreckend schwachen Schalker, die am Donnerstag durch eine deprimierende 0:3-Niederlage gegen Schachtjor Donezk aus der Europa League ausgeschieden waren. Von einem Bemühen, eine Trotzreaktion zu erzwingen, war nichts zu spüren.

(dpa)
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