Frist läuft Montagmittag ab: Fed Cup: DTB-Damen rücken für USA nach
zuletzt aktualisiert: 26.10.2001 - 16:16London (rpo). Deutschland soll Titelverteidiger USA beim Fed-Cup-Finale der Tennisdamen vom 7. bis 11. November in Madrid ersetzen. Dies gab der Weltverband ITF einen Tag nach der Absage des US-Teams wegen Sicherheitsbedenken bekannt. ITF-Sprecherin Barbara Travers sagte dazu am Freitag in London, dass der Deutsche Tennis Bund (DTB) bis Montagmittag Zeit habe, sich zu entscheiden.
Damen-Bundestrainer Markus Schur sagte dazu dem Sport-Informations-Dienst (sid): "Wir möchten gerne nach Madrid. Es ist eine unglaublich große Chance für unsere Mannschaft. Ich muss nun am Wochenende versuchen, ein Team zu bilden." Dass Anke Huber noch einmal zum Einsatz kommt, glaubt Schur offenbar nicht: "Ich werde mit ihr sprechen, aber sie hat ja gesagt, dass sie beim Masters in München ihre Karriere beenden will."
Als Spielerinnen kommen außer Anke Huber noch Bianka Lamade (Pforzheim), Marlene Weingärtner (Leimen), Andrea Glass und Barbara Rittner (beide Düsseldorf) sowie Jana Kandarr (München) in Frage. Die deutsche Mannschaft, Fed-Cup-Sieger von 1987 und 1992, war im Juli in Hamburg in der Qualifikation für das Finale mit 1:4 an Argentinien gescheitert. Sie wurde aber aufgrund der Ranglistenpositionen auf Rang eins bei den Nachrückern gesetzt.
Sollte der DTB auf eine Teilnahme in Madrid verzichten, würden in der Reihenfolge die Slowakei, Italien und die Schweiz gefragt. Qualifiziert sind Gastgeber Spanien, Belgien, Tschechien, Frankreich, Argentinien, Russland und Australien.
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