6:3, 3:6, 2:6-Niederlage gegen Tauziat: Filderstadt: Aus für Rittner
zuletzt aktualisiert: 05.10.2000 - 20:16Filderstadt (sid). Die Sensation blieb aus. Als letzte deutsche Spielerin ist Barbara Rittner (Foto rechts) im mit 535.000 US-Dollar dotierten WTA-Tennisturnier in Filderstadt augeschieden. Die Benratherin verlor am Donnerstag gegen die Weltranglisten-Siebte Nathalie Tauziat (Frankreich/Foto unten) nach 1:55 Stunden mit 6:3, 3:6, 2:6. Bereits am Mittwoch war auch Jana Kandarr (München) die Runde zwei Endstation. Die beiden Deutschen konnten damit die von Organisator Dieter Fischer zur Verfügung gestellte "Wildcard" nicht weiter nutzen.
Martina Hingis ist dagegen auf dem besten Wege, in Filderstadt auch zur bestverdienenden Spielerin des Jahres aufzusteigen und ihren Vorjahreserfolg zu wiederholen. Mit ihrem Einzug ins Viertelfinale (6:3, 3:0 Verletzungsaufgabe über die Belgierin Justine Henen) erhöhte die Weltranglistenerste ihre Prämien bereits auf genau 2.011.724 US-Dollar in diesem Jahr.
Bei einem Erfolg am Freitag gegen die Belgierin Dominique van Roost und einem Sieg im Doppel zusammen mit Tennis-Glamour-Girl Anna Kurnikowa (Russland) könnte die Schweizerin ihr diesjähriges Preisgeld auf 2.030.724 US-Dollar aufstocken. Damit würde sie sechs Tage nach ihrem 20. Geburtstag auch die in dieser Woche nicht spielenden Olympiasiegerin Venus Williams (USA) überbieten. An Lindsay Davenport (USA), die in dieser Woche ebenfalls pausiert, ist Hingis bereits vorbeigezogen.
In Filderstadt wartet neben 87.000 US-Dollar für die Siegerin auch ein Sportwagen des Titelsponsors im Wert von rund 100.000 Mark. Drei davon konnte Martina Hingis bereits gewinnen. "Ich habe aber noch Platz in meiner Garage", meinte sie und hofft auf ihren vierten Filderstadt-Erfolg seit 1996.
Im Auftaktspiel am Donnerstag schaltete Dominique van Roost im Achtelfinale die Schwedin Asa Carlsson, die in Zukunft für den Bundesligisten TTC Stuttgart-Waldau spielen wird, mit 6:3, 6:1 sicher aus. Der Belgierin gelangen dabei nach einem 0:3-Rückstand im ersten Satz neun Spiele in Folge. Knapp zwei Stunden benötigte die auf Platz 31 der Weltrangliste stehende Anne-Gaelle Sidot (Frankreich), um die 15 Ränge besser platzierte Chanda Rubin (USA) mit 7:5, 1:6, 6:4 zu besiegen.
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