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Seattle
Football-Profi demonstriert gegen Diskriminierung

Seattle. Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat Quarterback Colin Kaepernick vom NFL-Klub San Francisco 49ers wegen seiner Weigerung bei der Nationalhymne aufzustehen scharf attackiert. "Das ist eine ganz schreckliche Sache. Vielleicht sollte er sich ein anderes Land suchen, das besser zu ihm passt. Aber das wird er nicht finden", sagte Trump beim Radiosender Kiro aus Seattle. Kaepernick war bei den ersten drei Vorbereitungsspielen seines Teams bei der amerikanischen Nationalhymne demonstrativ sitzen geblieben, um auf die Rassendiskriminierung in den USA aufmerksam zu machen.

"Ich werde das so lange tun, bis sich an der Situation etwas ändert", sagte Kaepernick, "ich werde nicht aufstehen und stolz für eine Fahne demonstrieren, die für ein Land steht, das Schwarze und andere Farbige unterdrückt. Das ist für mich größer als der Football."

(sid)
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