Valencia (RPO). Formel-1-Rückkehrer Michael Schumacher stand zu Beginn des dritten Testtages in Valencia erstmals nicht im Mittelpunkt des Interesses. Mehrere tausend spanische Fans feierten um 10.01 Uhr frenetisch die ersten Meter von Lokalmatador Fernando Alonso im neuen Ferrari, der sich den Weg auf die Strecke durch einen Pulk von Fotografen und Kamarateams bahnen musste.
Fünf Minuten vor Beginn des Trainings hatte schon Weltmeister Jenson Button (Großbritannien) im Blitzlichtgewitter vor seinem neuen McLaren posiert. Schumacher dagegen fuhr zehn Minuten nach Alonso im Vergleich zu seinem ersten, viel beachteten Auftritt am Montag eher unbehelligt mit seinem Mercedes auf die Strecke. Dabei trug er nicht seinen bekannten roten Helm, sondern einen unlackierten schwarzen.
Es handelte es sich um einen Prototyp seines Helmherstellers. Auch Ferrari-Pilot Felipe Massa (Brasilien), dessen Helm ihm im vorigen Jahr bei dem Unfall in Budapest, als ihn eine Stahlfeder am Kopf traf, wohl das Leben gerettet hatte, war am Dienstag mit einer neuen Testversion unterwegs gewesen.
Eröffnet hatte den letzten Testtag in Valencia GP2-Champion Nico Hülkenberg. Der 22 Jahre alte Formel-1-Neuling aus Emmerich steuerte pünktlich um 10.00 Uhr seinen neuen Williams als Erster auf die Strecke. "Ich darf nicht überreagieren oder zu aufgeregt sein. Ich will versuchen, meinen Job so gut wie möglich zu machen. Es ist wichtig, viel zu fahren, für das Team, aber auch für mich", sagte Hülkenberg am Abend zuvor.
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Quelle: SID/can