Nick Lars Heidfeld wurde 1977 in Mönchengladbach geboren. Seine Leidenschaft für den Motorsport entwickelte sich von Kindesbeinen an. Schon als kleiner Junge fuhr er gerne Kart und trat sogar einst gegen gegen Michael und Ralf Schumacher an.
1994 wechselte Heidfeld in die Monoposto-Klasse Formel Ford 1600. Gleich in seiner ersten Saison sicherte sich der heute 31-Jährige den Titel. Drei Jahre später wurde er zum ersten Mal Formel-3-Weltmeister.
1999 holte er sich die Europameisterschaft der Formel 3000. Daraufhin unterschrieb der Mönchengladbacher einen Vertrag beim französischen Formel-1-Team Prost Grand Prix. Seine erste Saison verlief jedoch glücklos: Heidfeld konnte am Ende keine Punkte verbuchen.
Zur Saison 2001 wechselte er zum schweizerischen Sauber-Team. Dieser Schritt verhalf ihm zu seinen ersten Punkten und sogar zu seinem ersten Podestplatz in seiner Formel-1-Karriere. Beim Grand Pix von Brasilien fuhr er als dritter durchs Ziel.
Nach einem kurzen Intermezzo zum Rennstall Sauber (2004), zog es Heidfeld in der darauffolgenden Saison zu Williams. In dieser Saison beeindruckte er unter anderem durch seinen zweiten Platz in Monaco und seiner Pole-Position auf dem Nürburgring.
Nachdem sich BMW von Williams unabhängig gemacht hat und einen eigenen Rennstall eröffnet hatte, nahmen sie auch Heidfeld unter ihre Fittiche.
Dort blühte „Quick Nick“ dann richtig auf. Mit seinem neuen Team sicherte er sich bis zum jetzigen Zeitpunkt sechs Podestplätze, sowie eine Pole-Position.
Heidfeld lebt seit Jahren mit seiner Freundin Patricia Papen zusammen, mit der er auch zwei Kinder hat. Die Familie lebt in Stäfa in der Schweiz.
Insgesamt kann Heidfeld in 150 auf elf Podestplätze zurückblicken. Weiterhin schaffte er zweimal die schnellste Runde (2008). In der Saison 2007 gelang ihm seine bisher beste WM-Platzierung. Am Ende kam Rang fünf raus.
Für die kommende Saison erhofft sich Heidfeld natürlich, dass er diesen Platz noch verbessern kann.