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"Solange Putin will"
Ecclestone sorgt mit pro-russischem Kommentar für Wirbel

Bernie Ecclestone begibt sich mit politischer Aussage auf dünnes Eis
Bernie Ecclestone im Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. FOTO: dpa, ss ase
Sotschi. Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone hat sich mit einer weiteren gewagten Aussage auf politisch dünnes Eis begeben. "Russland ist ein wichtiges Land. Wir werden hier solange fahren, wie es Herr Putin will", sagte der 85-jährige Brite am Rande des Großen Preises von Russland in Sotschi der Nachrichtenagentur Tass.

"Vergesst Verträge. Solange er einen WM-Lauf will, wird der Grand Prix bleiben", führte Ecclestone aus. Der Vertrag der Formel 1 mit Russland läuft bis 2020. Im Vorjahr hatte der Betreiber der Rennstrecke in Sotschi, seit der Premiere im Jahr 2014 Gastgeber des russischen Grand Prix, über Budgetprobleme geklagt.

Ecclestone hat nicht zum ersten Mal seine Sympathie für den umstrittenen russischen Staatspräsidenten bekundet. Erst vor wenigen Wochen hatte der Brite erklärt, Putin solle "Europa regieren".

Am Donnerstag hatte der umstrittene Strippenzieher mit Blick auf die zahlreichen Kontroversen mit den Formel-1-Teams bezüglich des Regelwerks seine Rückkehr als "Alleinherrscher" ins Spiel gebracht. "Wir müssen zurück zu den guten alten Tagen, als ich in einer Position mit viel mehr Macht war. Als ich ein Diktator war", sagte Ecclestone der russischen Sportzeitung Sovetsky Sports.

(sid)
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